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The Job is yours

Eine Trainee und eine Direkteinsteigerin erzählen von den 
Vor- und Nachteilen ihres Berufsstarts

Anika Skrandies, Bereichsleiterin operativ der Agentur für Arbeit Wiesbaden, schloss im September 2018 ihr Traineeprogramm ab.

Frau Skrandies, warum haben Sie als Trainee angefangen?
»Das Traineeprogramm bietet durch die Verzahnung von Seminaren und Training on the Job die Möglichkeit, viele Einsatzbereiche kennenzulernen und sich persönlich weiterzuentwickeln – mit der Unterstützung eines Mentors. Entscheidend für mich war das Interesse an Führung und an der Übernahme von Verantwortung im Rahmen einer Tätigkeit, bei der ich Menschen weiterbringen kann.«
 
Welche Vor- und auch Nachteile hatte Ihr Traineeprogramm?
»Während der zwei Jahre habe ich einen Einblick in unterschiedliche Einsatzbereiche und ein gutes Verständnis für die Gesamtorganisation bekommen. Durch die aktive Mitarbeit im Tagesgeschäft konnte ich die Herausforderungen, vor denen die Mitarbeiter während ihrer Arbeit stehen, hautnah kennenlernen. Insgesamt überwiegen für mich klar die Vorteile, deshalb habe ich mich nach dem Studium und erster Berufserfahrung für das Traineeprogramm bei der Bundesagentur für Arbeit entschieden. Zu beachten ist jedoch, dass es einen täglich vor Herausforderungen stellt, die Einsatz und große Lernbereitschaft erfordern.«

 

Katryna Nolan, Communications Coordinator bei Oliver Wyman

Frau Nolan, warum haben Sie sich für den Direkteinstieg entschieden?
»Nach meinem Masterstudium in Kommunikation und mehreren Praktika war ich mir sicher, dass ich mich beruflich im Bereich Marketing und Kommunikation bewegen möchte. Somit war mein Direkteinstieg im Marketingteam von Oliver Wyman der nächste logische Schritt.« 

Was spricht für beziehungweise gegen den Direkteinstieg?
»Zum einen habe ich als Direkteinsteiger gleich viel Verantwortung übernommen, was für meine Weiterentwicklung sehr wichtig ist. Zum anderen ist mein Job – im Gegensatz zu vielen Traineeprogrammen – unbefristet und hat mir somit den Schritt in eine größere Unabhängigkeit ermöglicht. Zuletzt ist das höhere Gehalt natürlich auch ein Argument, denn im Bereich Marketing ist ein Direkteinstieg oft besser bezahlt als eine Traineestelle. Aus meiner Sicht gibt es bei einem Direkteinstieg nicht zwingend Nachteile, aber andere Verpflichtungen: Ich betreue oft längerfristige Projekte, bin ein fester Teil des Teams und kann nicht so einfach von einem Thema zum nächsten wechseln, wie es bei einem Traineeprogramm der Fall ist.«


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