Schaeffler: Personalentwicklerin & Trainee im Interview

Im Doppelinterview: Sonja Reichel (30), Personalentwicklerin und Traineebetreuerin bei Schaeffler und Wirtschaftsingenieur Martin Gugger (28), Trainee im Bereich Produktion.

Im Doppelinterview: Sonja Reichel (30), Personalentwicklerin und Traineebetreuerin bei Schaeffler und Wirtschaftsingenieur Martin Gugger (28), Trainee im Bereich Produktion.

Frau Reichel, welche Qualifikationen sollten Absolventen mitbringen, die bei Schaeffler als Trainee einsteigen wollen? Wir suchen Ingenieure aus den verschiedensten Fachrichtungen, vom Maschinenbauer bis hin zum Wirtschaftsingenieur. Neben konstant guten Leistungen im Studium legen wir Wert auf erste praktische Erfahrungen in relevanten Gebieten. Auch Auslandserfahrung ist von Vorteil.

Auf was achten Sie besonders im Bewerbungsgespräch mit angehenden Trainees? Neben der fachlichen Qualifikation suchen wir Persönlichkeiten, die uns überzeugen und zu uns passen. Sie müssen uns glaubhaft machen, warum ein Traineeprogramm für sie einen Mehrwert im Vergleich zu einem Direkteinstieg darstellt.

Herr Gugger, warum haben Sie sich gerade für ein Traineeprogramm und nicht für den Direkteinstieg entschieden? Wichtig waren mir vor allem Aspekte wie die fachliche und persönliche Weiterentwicklung, die in einem Traineeprogramm verstärkt gefördert werden, sowie die Chance, einen besseren Gesamtüberblick über das Unternehmen zu erhalten, was durch die unterschiedlichen Stationen im Programm erreicht wird. Aber auch die Option, meine Wunsch-Stelle durch die offenere Gestaltung eines Traineeprogramms ›finden‹ zu können, war ausschlaggebend.

Sie sind seit Dezember 2010 Trainee bei Schaeffler. Was ist Ihnen gleich zu Beginn positiv im Unternehmen aufgefallen? Die offene Kultur, das Arbeitsklima und die familiäre Umgangsform in der Schaeffler Gruppe.

Frau Reichel, für Ingenieure bietet Schaeffler am Standort Herzogenaurach gleich zwei Traineeprogramme an. Was zeichnet diese aus? Beide Programme für Ingenieure, ›Produktion‹ und ›Entwicklung / Anwendungstechnik‹ dauern zwei Jahre. Die Trainees sind jeweils bis zu sechs Monate in verschiedenen Entwicklungsoder Fertigungsbereichen im Einsatz und lernen dort Arbeits- und Produktionsentstehungsprozesse kennen. Die Einsatzstationen reichen von der Produktentwicklung über den Versuch bis hin zur Fertigung oder der Produktionstechnologie. Zudem gehört die Begleitung durch einen Mentor und eine maßgeschneiderte Trainee-Qualifizierung sowie ein Auslandseinsatz dazu.

Herr Gugger, wissen Sie schon, wo Ihr Auslandseinsatz stattfinden wird? Mein Auslandseinsatz ist noch nicht endgültig festgelegt, aber es sieht so aus, als könnte ich nach China, wo Schaeffler gerade seine Aktivitäten weiter ausbaut.

Frau Reichel, wie kann es in puncto Karriere nach dem Traineeprogramm weitergehen? Wir haben grundsätzlich drei Laufbahnen: Fach-, Führungs- und Projektlaufbahn. Mit dem Traineeprogramm versuchen wir Managementnachwuchs zu generieren. Es gibt hierbei keinen Automatismus – die Trainees gehen nach dem Programm zunächst auf eine Spezialistenstelle. Was dann daraus wird, liegt in der Hand der Mitarbeiter.


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