Traineeprogramm bei der DZ BANK

Offenheit und Ehrlichkeit sind die Basis von Christian Kentlers Arbeit - schließlich geht's um sehr viel Geld.

Herr Kentler, warum haben Sie sich für den Bereich Sales und Vertrieb im Bereich Finanzdienstleistungen entschieden?

Da ich gerne mit Menschen zusammen bin, war bei meiner Jobauswahl die Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Menschen und Persönlichkeiten ausschlaggebend. Das Firmenkundengeschäft finde ich insofern sehr spannend, da ich direkten Kontakt zu den Unternehmern habe, ihre Beweggründe für ihre Entscheidungen ohne Umwege erfahren und ich somit individuell auf ihre Wünsche eingehen kann.

Warum haben Sie sich speziell für die DZ BANK entschieden?

Nach meinem Dualen Studium war ich noch ein Jahr bei einer Volksbank in der Firmenkundenberatung tätig und ich hatte in diesem Bereich einige Berührungspunkte mit der DZ BANK. Dabei wurde ich auf die verschiedenen Möglichkeiten für junge Nachwuchskräfte aufmerksam. Ausschlaggebend war aber letztendlich die Tatsache, dass die DZ BANK neben der Deutschen Bank zu wenigen deutschen Banken gehört, die auch während der Finanzkrise nicht auf finanzielle Hilfe vom Staat angewiesen waren. Dies bedeutet für mich, dass die Bank ein zukunftsfähiges und nachhaltiges Geschäftsmodell besitzt.

Welche Voraussetzungen mussten Sie speziell für den Bereich Sales und Vertrieb mitbringen?

Neben einem Bachelor-, Diplom- oder Masterabschluss mit der Mindestnote von 2,5 ist im Firmenkundengeschäft eine abgeschlossene Bankausbildung zusätzlich wünschenswert. Des Weiteren sind Kommunikations- und Teamfähigkeit sowie Kontaktfreude ausschlaggebende Einstellungskriterien.

Mit welchen Schwierigkeiten waren Sie vor allem anfangs konfrontiert?

Da das Traineeprogramm im ersten halben Jahr in München stattgefunden hat, musste ich mich als Hannoveraner erst auf die räumliche Umgewöhnung einstellen. Aber da mich meine Kollegen dort sehr positiv aufgenommen und mir stets das Gefühl gegeben haben, herzlich willkommen zu sein, fiel mir die Einarbeitung äußerst leicht.

Beschreiben Sie bitte kurz Ihre täglichen Aufgaben.

Das Programm ist sehr vielseitig, was sich auch darin zeigt, dass ich in den letzten elf Monaten an unseren Standorten in München, Hamburg, Frankfurt und Hannover eingesetzt war. Abhängig davon, wie lange ich in den jeweiligen Abteilungen bin, werde ich möglichst intensiv in die aktive Mitarbeit eingebunden. In den ersten zwei Stationen war ich jeweils drei Monate und habe viele Kundengespräche vorbereitet und begleitet. Dabei habe ich keine direkte Kundenverantwortung. Ich begleite zwar die Firmenkundenbetreuer aus dem Bereich VR-Mittelstand zu den Kunden, aber ich beteilige mich nicht an den Gesprächen. Meine Aufgabe ist es, aktiv zu beobachten und später die Kundengespräche mit dem Betreuer nochmals Revue passieren zu lassen, die Fälle zu überarbeiten sowie die Unterlagen für Marktfolgetätigkeiten oder für den Backoffice-Bereich aufzubereiten. Je länger ich in einer Abteilung eingesetzt bin, desto mehr werde ich in die Aufgabengebiete wie zum Beispiel der Bearbeitung der Marktseite eingebunden. 

Was war bisher das interessanteste Erlebnis während des Programms?

Ein Highlight war der Workshop für persönliche und berufliche Standortbestimmung auf Schloss Montabaur. Inhaltlich ging es darum, inwieweit man sich persönlich und beruflich weiterentwickeln kann und wo die individuellen Stärken und Schwächen liegen. Vorab mussten wir einen Fragebogen ausfüllen, aus dessen Antworten ein Insights Discovery Profil erstellt wurde. Für mich war es vor allem dahingehend interessant, dass auf Basis der gegebenen Antworten eine Widerspiegelung meiner Persönlichkeit stattgefunden hat und dass ein Großteil davon auch wirklich zugetroffen hat. Darauf aufbauend kann ich nun mit den Trainern und Personalverantwortlichen weitere Maßnahmen planen und mich weiter qualifizieren.

Was würden Sie Studenten raten, die sich für den Bereich Sales und Vertrieb interessieren?

Wichtig ist, dass man offen und ehrlich ist und gerne auf Menschen zugeht. Einsteiger sollten auch Flexibilität mitbringen – sowohl in Hinsicht auf Umgang mit unterschiedlichen Menschen als auch in Bezug auf gesteigerte Reisetätigkeit.

Bitte vervollständigen Sie den Satz: Eine Tätigkeit im Bereich Sales und Vertrieb bedeutet …

… dass nach Ende des Geschäftsjahres die Zielerreichung wieder bei Null beginnt. Das heißt, dass man sich jedes Jahr aufs Neue beweisen muss, aber wenn man einen offenen und ehrlichen Kontakt mit den Kunden hat, bedeutet dies gleichzeitig eine langfristige und erfolgreiche Kundenbeziehung.
 

Christian Kentler hat ein Duales Studium der Betriebswirtschaft mit Schwerpunkt Banken und Versicherungen an der FH Hannover absolviert. In Kürze beendet er das Traineeprogramm VR-Mittelstand - der Bereich, der die Volks- und Raiffeisenbank im Firmenkundengeschäft unterstützt.

 


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