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Umzug ins Studentenleben. Das sind die ultimativen Packtipps

Mit dem Studentendasein beginnt für viele Studis auch das Leben fern ab von Hotel Mama. Welche Wohnformen für Studenten zur Verfügung stehen und welche Vor- und Nachteile das Leben in einer WG, in einer eigenen Wohnung oder im Studentenwohnheim bietet – das haben wir bereits in diesem Beitrag ausführlich gegenüber gestellt. Auch gibt es hier zahlreiche Tipps, an was direkt vor und nach dem Umzug zu denken ist, um Strom, Wasser und Gas sowie Telefon und Co. zu haben. Was nun noch fehlt ist die ultimative Packliste für den Start in die eigenen vier Wänden.

Möbliert oder nicht? Das ist hier die Frage!

Ob das zukünftige Studentenheim möbliert ist oder nicht, ist die entscheidende Frage.

Die Antwort wirkt sich selbstverständlich direkt auf die Packliste aus, denn: Wer in ein möbliertes Zuhause zieht, muss seine persönlichen Sachen sowie die Erstausstattung zusammenpacken, einziehen, fertig.

Wer hingegen für eine Grundausstattung an Mobiliar selbst sorgen muss, dem helfen diese Tipps weiter:


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  1. Achtet darauf, dass es eine Küche gibt!
    Eine Neuanschaffung wäre hier vergleichsweise kostenintensiv – und macht sich später auch nicht mehr bezahlt, weil kein Nachmieter teure Küchenmöbel ablösen will. Eine Küche ist dann bereits gut nutzbar, wenn sie über einen Kühlschrank, ein Waschbecken und einen Herd verfügt. Alles Weitere lässt sich auch selbst dazu arrangieren. Für Stauraum-Ideen lassen sich hier einige Inspirationen finden. Wer ins Studentenwohnheim zieht, muss sich um die Küchenfrage natürlich nicht kümmern. Gemeinschaftseinrichtungen stehen hier in der Regel allen zur Verfügung. Ob Kochutensilien oder Geschirr verfügbar sind, musst du vor Ort prüfen.
  2. Nutze das begrenzte Raumangebot am besten mehrfach.
    Um diesen Tipp zu beherzigen, muss gut geplant werden. Ein cooles Mobiliar, das sich zur Doppelnutzung eignet, ist beispielsweise ein Tisch, der auf Ess-Höhe eingestellt werden und auch auf Couchtisch-Niveau zusammenschrumpfen kann. Wer dazu eine Kombination aus Esstischen und einem bequemen Sofa drapiert, kann den Tisch zum Arbeiten, Essen und Chillen nutzen. Tipp: Unterschiedliche Sitzmöglichkeiten können dann gut wirken, wenn sie ein durchgängiges Element aufweisen. Sind beispielsweise alle Stühle aus demselben Holz, allerdings in unterschiedlichen Formen, kann das bereits ausreichen, um ein stimmiges Gesamtbild zu erzeugen.
  3. Bett und Couch in Personalunion?
    Es gibt Freunde und Kritiker der Doppelnutzung von Bett und Couch. Die Ansprüche an ein Bett sind deutlich höher als an eine Couch – und eben das sorgt auch für Sorgenfalten auf dem Gesicht der Kritiker. Deswegen gilt: Wenn möglich sollte das Bett ausschließlich als solches genutzt werden. Ist kein eigener Raum dafür vorgesehen, kann das Bett auch in eine Nische gestellt und ggf. mit einem Vorhang optisch vom Rest des Raumes abgetrennt werden. Ist es zwingend erforderlich, dass Bett und Couch dasselbe Möbelstück sind, muss auf eine hohe Qualität geachtet werden, um einen erholsamen Schlaf zu gewährleisten. Zudem ist eine Überdecke Pflicht, damit nicht der Staub des Hörsaals direkt dort hingebracht wird, wo abends genächtigt wird.

In der Gruppe oder allein? Das hat großen Einfluss auf die Packliste!

Der grundsätzliche Unterschied dürfte jedem klar sein: Wer allein in eine Wohnung zieht, muss an alles selbst denken, wer in eine Gemeinschaftseinrichtung zieht – sei es eine WG oder ein Studentenwohnheim – kann auf gemeinschaftlich Genutztes setzen. Aber: Wer in ein Wohnheim oder in eine WG zieht, muss auch an diese Dinge denken:

  1. Ohrstöpsel, wenn nebenan eine Party steigt und du früh raus musst
  2. Hausschuhe, denn meist sind diese in den Zimmern und auf dem Gang Pflicht
  3. Matratze, denn eine eigene, unbenutzte Matratze erhöht den Schlafkomfort deutlich

Was noch auf die Packliste für den Umzug ins Studentenwohnheim muss, ist hier ausführlich gelistet.

 

Deine ganz individuelle Packliste ist natürlich abhängig von deinem Bedarf und von der Ausstattung deines Wohnheims.

Hier einige Beispiele:


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  • Gibt es im Wohnheim Gemeinschaftsduschen, ist es sinnvoll, eine Aufbewahrung für die Duschsachen anzuschaffen. Besonders pfiffig kann – vor allem für die Damenwelt – ein FriseurContainer sein. Dieser lässt sich spielend leicht in die Dusche manövrieren und dabei ist sicherlich alles an Bord. Im Zimmer kann er als Mini-Schrank für Badutensilien dienen.
  • Auch wenn es eine Gemeinschaftsküche gibt, kann eine MiniMikrowelle im Zimmer nicht schaden – wenn der Platz dafür vorhanden ist. Gleicht das Zimmer im Studentenwohnheim einer Telefonzelle, kann auch ein Wasserkocher eine gute Lösung sein. So lässt sich im Handumdrehen Tee, Kaffee und Suppe zaubern – wenn’s mal schnell gehen muss.
  • Ein schicker „LaundrySack“ ist immer eine gute Idee. Er kann auf zweierlei Arten genutzt werden: Entweder als Sammelstelle und Transportbox, um die Wäsche zur Waschmaschine zu bringen, oder um sie direkt mit nach Hause zu nehmen, wenn die Eltern besucht werden. Zuhause ist das Bügeln nämlich oftmals noch inklusive, während du im Wohnheim selbst bügeln musst.

Ein Gastbeitrag von Hermann Heinz.