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Sicherheit an Universitäten und Hochschulen: darum sind Brandschutztüren so wichtig

Damit ein Feuer im Brandfall nicht auf benachbarte Gebäude oder Bereiche übergreift, sind öffentliche Bildungseinrichtungen wie Universitäten und Hochschulen verpflichtet, Brandschutztüren zu installieren. Verglichen mit herkömmlichen Türen verfügen diese Türen über einen höheren Feuerwiderstand.

Sicherheitsregeln im Gebäude beachten

Abhängig von ihrer jeweiligen Brandklasse sind Feuerschutztüren entweder feuerhemmend oder feuerbeständig. Bei einem Notfall muss die Tür vom Personal oder den Studenten zu öffnen sein. Bei auslösendem Rauchalarm verschließen sich die ein- oder zweiflügeligen Türen automatisch. In der Hausordnung jeder Universität ist geregelt, wo Brandschutztüren eingesetzt werden müssen. Dies ist vor allem im Treppenhaus, in langen Fluren sowie an den gekennzeichneten Fluchtwegen der Fall. Im Hauptgebäude, in dem sich auch externe Besucher aufhalten, muss die Funktionsfähigkeit der Brandschutztüren regelmäßig überprüft werden. Als vorbeugende Brandschutzmaßnahme müssen die an der Universität installierten Feuerschutztüren hohe Anforderungen erfüllen. Den Sicherheitsvorschriften entsprechend sind Brandschutztüren an der Universität überall dort zu montieren, wo ein besonders hohes Brandrisiko besteht. Bei Fragen zum Brandschutz sind die örtlichen Schlüsseldienste die richtigen Ansprechpartner. Ein Fachbetrieb für Sicherheits- und Öffnungstechnik in der näheren Umgebung kann über notprofi.de/ kontaktiert werden. Qualifizierte Mitarbeiter sind innerhalb von 20 bis 30 Minuten vor Ort. Mithilfe der Notprofi-App wird der geeignete Dienstleister noch schneller gefunden. Feuerschutztüren werden in der Regel in Durchbrüchen von Brandwänden angebracht. An längeren Fluren werden Rauchschutztüren im Rahmen der Segmentierung installiert. Bei einem eventuellen Notfall dürfen Feuerschutzabschlüsse keinesfalls mithilfe von Keilen oder anderer Ausrüstung offen gehalten werden. Wenn die Aufforderung zur Evakuierung des Gebäudes durch optische und akustische Warnsignale übermittelt wird, dürfen Brandschutztüren ausschließlich mithilfe der Feststellanlagen offen gehalten werden. Da die Feststellanlagen über die Feuermelder gesteuert werden, können Brände rechtzeitig erkannt und die Türen automatisch geschlossen werden.

Brandschutzübungen und andere Maßnahmen

Um die Ausbreitung von Rauch zu verhindern und die Sicherheit von Lehrpersonal und Studenten beim Verlassen des Gebäudes über die Fluchtwege nicht zu gefährden, müssen Feuerschutzabschlüsse rauchdicht sein. Da das Leben der Studierenden ebenso wie die Sachwerte bei einem eventuellen Brand ernsthaft gefährdet sind, unterliegen alle Beschäftigten einer Universität dem vorbeugenden Brandschutz und müssen über das Verhalten und die Maßnahmen im Brandfall informiert sein. Anhand von regelmäßig durchgeführten Brandschutzübungen machen sich die Mitarbeiter an Universitäten und Hochschulen mit der Gefahrensituation, die rund um eine Brandsituation entsteht, vertraut. In diesem Zusammenhang wird besonders darauf geachtet, dass aufgrund des Wegwerfens von Zigaretten auf dem Uni-Campus keine Brände entstehen. Bei einem Brandfall steht aufgrund der Sicherheit durch die Rauchschutztür eine Zeitspanne von circa 10 Minuten zur Evakuierung von Studenten und Unterrichtspersonal zur Verfügung. Die Überwachung und Koordination der Brandschutzmaßnahmen obliegt in Bildungseinrichtungen wie Universitäten und Hochschulen dem Sicherheitsbeauftragten. Zur Gewährleistung der Sicherheit aller Beteiligten sind die Universitäten auf die aktive Unterstützung aller Studierenden angewiesen. Demnach dürfen keine brennenden Zigaretten oder Streichhölzer auf dem Universitätsgelände weggeworfen werden. Auch die Handhabung von Feuerzeugen muss den geltenden Sicherheitsbestimmungen gemäß erfolgen. Leicht entflammbare Materialien dürfen nicht mitgebracht werden. Bei Forschungs- und Studienarbeiten im Labor sind die entsprechenden Vorschriften genau einzuhalten und bei einem eventuellen Notfall sofort die zuständigen Stellen zu benachrichtigen.

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