Pixabay.com © ansgarscheffold CCO Public Domain | Länder wie Norwegen oder Schweden ziehen mit ihren beeindruckenden Landschaften jedes Jahr mehr Besucher in ihren Bann.

 

In den Semesterferien nach Skandinavien: Diese Vorbereitungen sind zu treffen

Die Skandinavischen Länder, darunter Norwegen, Schweden, Finnland, Dänemark und Island, zählen mittlerweile zu den beliebtesten Urlaubszielen der Deutschen. Sie versprechen für die Semesterferien Erholung und Aktivität in vielfältigen Landschaften, die durch Seen, Strände, Meer, Thermalquellen und Vulkane geprägt sind. Leider ist der skandinavische Teil Nordeuropas als ein eher teures Reiseziel bekannt.

Möglichkeiten zur Urlaubsfinanzierung

Wer bereits jobbt, um sein Studium zu finanzieren, kann sich eventuell nach und nach sein Urlaubsbudget zusammenzusparen. Eine gute Idee ist es auch, in Skandinavien während der Semesterferien zu arbeiten und den Aufenthalt mit einem Urlaub zu verbinden. Im Verhältnis zum europäischen Gesamtvergleich ist die Arbeitslosenquote mit sieben Prozent niedrig. Darüber hinaus besteht ein großes Teilzeitarbeitsangebot. Es gibt verschiedene Möglichkeiten, sich von Deutschland aus auf die Jobsuche zu machen, darunter über

  • die internationalen Arbeitsämter,
  • das Europäische Berufsberatungszentrum in Kiel,
  • Online-Jobbörsen oder auch
  • skandinavische Zeitungen und Fachzeitschriften.

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Geld bei der Anreise sparen

Zu den ersten Vorbereitungen für die Semesterferien in Skandinavien gehört selbstverständlich die Anreise. In der Regel ist eine Flugreise preiswerter als die Fahrt mit dem eigenen Auto. Rechnet man Sprit- und Fährkosten sowie eventuelle Mautgebühren zusammen, kommt schnell ein recht hoher Betrag zusammen. Flüge von Deutschland gibt es beispielsweise nach Schweden bereits ab etwa 30 Euro. Es lohnt sich in jedem Fall, frühzeitig zu buchen und attraktive Sonderangebote zu nutzen. Dies klappt insbesondere, wenn man in Bezug auf die Reisedaten flexibel ist. Für einen Flug ins norwegische Oslo sollte man um die 70 Euro einplanen. Besonders günstige Flugangebote gibt es unter anderem von Hamburg aus.

Anfahrt zum Flughafen Hamburg

Für alle, die mit dem eigenen Auto zum Hamburger Airport anreisen, empfiehlt es sich, online im Voraus das Parken am Flughafen zu organisieren. Auch hier gilt: Je früher man reserviert, desto mehr Geld lässt sich einsparen. Insgesamt gibt es 14 Anbieter, die das Parken am Flughafen Hamburg ermöglichen. Generell sind die Stellplätze, die fußläufig zum Terminal liegen, am teuersten. Werden Shuttlebusse, die in der Regel kostenlos sind, eingesetzt, wird das Parken am Flughafen Hamburg günstiger. Bei Parkos Hamburg lassen sich durch einen einfachen Vergleich die billigsten Angebote schnell herausfinden.

Unterkünfte in Skandinavien

Wer auf sein Budget aufpassen muss, sucht sich am besten bereits über das Netz eine Unterkunft heraus. Es sollte ein fester Bestandteil der Reisevorbereitungen nach Skandinavien sein, denn dann weiß man im Vorhinein, welche Kosten in diesem Bereich auf einen zukommen. Online besteht der Vorteil, dass man Hotels und Co. einander gegenüberstellen kann. So lässt sich das beste Preis-Leistungs-Verhältnis herausfinden und auch gleich buchen. Natürlich ist es auch möglich, sich vor Ort nach einer Ferienunterkunft umzuschauen, jedoch sollte man sich trotzdem zuhause über die regional verschiedenen Übernachtungspreise informieren. Letztendlich kann es stressig werden, fängt man erst in Skandinavien an, nach einem Hostel oder ähnlichem zu suchen. Gerade in der Hauptreisezeit im Sommer sind die günstigsten Angebote schnell ausgebucht und man muss doch auf eine teurere Unterkunft zurückgreifen.


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Einsparungsmöglichkeiten für die Semesterferien in Skandinavien

Generell sollte man sich von dem Ruf Skandinaviens als ein teures Reiseland nicht gleich abschrecken lassen. Denn auch dort liegt es in den eigenen Händen, sehr viel oder weniger Geld auszugeben. Zu den Bereichen, in denen sich Einsparungen vornehmen lassen können, gehören:

  • Semesterferien außerhalb der Hauptreisezeit nutzen.
  • Wie überall auf der Welt gibt es Jugendherbergen und Hostels, die deutlich günstiger als Sternehotels sind. Auch Hütten auf Campingplätzen bieten tolle Übernachtungsmöglichkeiten.
  • Wird ein Auto gemietet, können beispielsweise extra Versicherungen weggelassen werden.
  • Während es auf Island nur einen kostenpflichtigen Tunnel gibt, fallen zum Beispiel in Norwegen häufiger Mautgebühren an.
  • Wer mit einem Wohnmobil unterwegs ist, kann auch auf öffentlichen Parkplätzen kostenfrei übernachten.
  • Zwar liegen die Supermarktpreise höher als in Deutschland, trotzdem ist Selbstversorgung noch immer günstiger als Restaurantbesuche in Skandinavien. Zu den preiswerteren Lokalitäten gehören Imbisse und Fast-Food-Läden, beispielsweise in Island und Dänemark.
  • Auf dem Land sind die Einkaufspreise höher als in Städten, die meist auch einen günstigeren Discounter beherbergen.
  • Bei der Anreise mit einem eigenen Fahrzeug oder Mobilheim lässt sich ein Vorrat an haltbaren Lebensmitteln mitnehmen.
  • Darauf achten, dass in der Unterkunft eine Küche vorhanden ist.

Berücksichtigt man bereits bei der Planung vorbezeichnete Punkte, lassen sich die Ausgaben im Urlaub auf jeden Fall senken.

Was ist in Skandinavien extrem teuer bzw. günstig?

Meistens steht als letzte Vorbereitung vor einem Urlaub das Packen an. Aufgrund der hohen Preise in Skandinavien für viele Produkte sollte man sich überlegen, möglichst viele wichtige Dinge bereits im Koffer zu haben. Zu den deutlich teureren Produkten im Vergleich zu Deutschland zählt Alkohol. In einem Restaurant kostet ein Bier oft an die 10 Euro, eine Dose im Supermarkt über 2,50 Euro. Auch für Obst und Gemüse zahlt man teilweise das Vierfache. Fisch hingegen zählt zu den günstigeren Lebensmitteln. Für Raucher ist ein Urlaub hingegen die Gelegenheit, um sich endlich vom Nikotin zu befreien: Für 40 Gramm Tabak muss man über 26 Euro hinblättern. 12,50 Euro werden für 20 Zigaretten fällig, 50 Blatt Zigarettenpapier erfordern eine Ausgabe von knapp 2,70 Euro.

Ein Beitrag der externen Autorin Anja Klein.