Für den Schrank und das Gemüt: deshalb tut regelmäßiges Ausmisten so gut
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Für den Schrank und das Gemüt: deshalb tut regelmäßiges Ausmisten so gut

Vor allem in Zeiten von Corona verbringst du viel Zeit in deinen eigenen vier Wänden. Auf Dauer führt das jedoch zu Langeweile und oftmals auch zu Frust. Deshalb ist es sehr wichtig, dass du diese Zeit so sinnvoll wie möglich nutzt. Du kannst beispielsweise etwas lesen, dich weiterbilden oder du sorgst für Ordnung zu Hause. Wenn du richtig ausmistest, hat das nämlich nicht nur zur Folge, dass deine Bude nicht nur wieder ordentlich und sauber ist, sondern du kannst auf diese Weise auch etwas für deine Psyche und sogar für deinen Geldbeutel tun.

Ausmisten liegt im Trend

Minimalismus ist in diesem Zusammenhang das Schlagwort. Die Menschen möchten heutzutage nicht mehr so viel besitzen. Vielmehr bevorzugen viele einen nachhaltigen Lebensstil. Dies bedeutet, dass man nur noch das besitzt und benutzt, was man wirklich braucht und zwar so lange wie möglich.

Das schließt häufig gebrauchte Sachen ein. Die müssen nämlich nicht mehr neu produziert werden und verursachen somit weniger Müll und CO2. Mit dem Thema Nachhaltigkeit ist auch das Ausmisten sehr bleibt geworden. Gegenstände, die noch benutzt werden können, sollten nämlich keineswegs im Müll landen. Stattdessen können sie gut and Freunde oder Familie verschenkt, oder auch gespendet werden.

Das eignet sich alles für das Ausmisten

Im Prinzip kannst du alle möglichen Dinge entrümpeln. Der Klassiker dabei ist wohl der Kleiderschrank. Meistens haben wir sowie viel zu viele Klamotten, von denen wir einen Großteil nicht mehr anziehen oder schon lange nicht mehr getragen haben. Wenn es dir genauso geht, solltest du dich wohl zuerst in dein Schlafzimmer an den Kleiderschrank wagen.

Aber nicht nur alte Klamotten können problemlos aussortiert werden. In deinen Regalen und anderen Schränken verstecken sich ebenfalls viele Dinge, die problemlos aussortiert werden können. Allem voran nicht mehr benötigte Artikel wie etwa Kosmetika, Parfums, Küchenutensilien, Videospiele, CDs, Filme und auch Bücher. Vor allem letzte können sich gut verschenken, oder auf geeigneten Plattformen auch zu Geld machen lassen. Das funktioniert zum Beispiel über Online-Portale wie eBay-Kleinanzeigen oder auch momox, wo man gebrauchte Bücher, CDs & Co gegen einen Festpreis in Minuten verkaufen kann. Wenn du es etwas traditioneller magst, kannst du deine aussortierten Sachen auf dem Flohmarkt anbieten.

So gehst du am besten vor

Zugegeben, es ist nicht immer leicht, sich von Sachen zu trennen. Vor allem bei Kleidung fällt es vielen besonders schwer. Wenn du dich nun dazu entschlossen hast, endlich mit dem Ausmisten anzufangen, ist es daher wichtig, zu wissen, wie du richtig vorgehen kannst. Dann fällt es dir unter Umständen etwas leichter, die von deinen Sachen zu trennen.

Grundsätzlich gehst du bei allen Sachen ähnlich vor. Du fragst dich zunächst, ob du den Gegenstand überhaupt noch benutzen kannst. Stolperst du beispielsweise über leere Batterien können die guten Gewissens an den passenden Sammelstellen abgegeben werden.

Hast du ein Buch, das du noch nicht gelesen hast, das jedoch seit drei Jahren im Bücherregal steht, wird die Sache etwas schwieriger. Vielleicht planst du ja noch es zu lesen, dann kannst du es behalten. War es vielleicht ein Geschenk und du hast es einfach so ins Regal gestellt, besteht zumindest die Möglichkeit, dass du es verkaufen kannst, wenn es noch gut aussieht.

Du merkst schon, dass bei jedem Gegenstand eine ganze Reihe von Faktoren eine Rolle spielen, die alle von dir persönlich abhängig sind.

Beispiel: Kleiderschrank

Wenn du deine Klamotten ausmisten willst, nimmst du erst einmal alle Kleidungsstücke raus und breitest sie vor dir auf einem Haufen aus. Allein dieser Anblick weiß zu schockieren. Du wirst erstaunt sein, wie viel Zeug du wirklich hast. Nun nimmst du jedes einzelne Teil in die Hand und fragst dich, ob es noch tragbar ist und ob du es im letzten Jahr überhaupt anhattest. Ist das nicht der Fall, kann es wohl weg, oder?

Mache dir dazu am besten drei Stapel:

  • Spenden: Vielleicht hat noch jemand seine Freude daran. Viel Geld würde dir ein Verkauf ohnehin nicht mehr einbringen.
  • Verkaufen: Das Teil ist noch sehr gut in Schuss oder sogar noch neu, nur hattest du es noch nicht einmal an oder nur sehr selten. Vielleicht bekommst du im Internet oder im Second Hand Laden noch etwas dafür.
  • Wegwerfen: Warum auch immer dieses kaputte Stück Stoff noch in deinem Kleiderschrank liegt, werde es besser ganz schnell los.

Ausmisten gut für Psyche

Wenn du alle Bereiche in deiner Wohnung, in denen du Ausmisten wolltest bewältigt hast, macht sich ein warmes Gefühl in deinem ganzen Körper breit. Es sieht endlich wieder ordentlich in deinem WG-Zimmer oder deiner Wohnung aus und diese Ordnung hat auch einen Einfluss auf dein Innerstes. Eine aufgeräumte Wohnung führt auch dazu, dass du dich innerlich wohl fühlst.

Gleichzeitig trainiert es auch deine Kraft zur Entscheidungsfindung. Du wirst beim Ausmisten sehr häufig vor verschiedene, mitunter schwierige, Entscheidungen gestellt. Du lernst somit also schnell besser abzuwägen und Vor- und Nachteile abzuschätzen.

Die äußere Ordnung sorgt zudem dafür, dass du dich wieder besser konzentrieren kannst. Unordnung bedeutet Ablenkung und die bist du jetzt losgeworden. Du kannst dich also wieder unvoreingenommen auf andere, auf neue Dinge konzentrieren, ohne dich von einer möglichen Unordnung in deiner Umgebung beeinflussen zu lassen.

Ein Beitrag unseres externen Autors Felix Bertram.


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