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Sparen beim Frühjahrsputz: In 10 Schritten den Haushalt fit für den Frühling machen

• Tipps und Tricks um die eigenen vier Wände kostengünstig in neuem Glanz erstrahlen zu lassen

• Vom Teppich bis zur letzten Kachel: So kann man beim Feudelschwingen sparen und sogar etwas Geld verdienen

 

Köln, den 02. April 2019: Die ersten Sonnenstrahlen strahlen am Himmel und der Wunsch, den Haushalt fit für die schöne Zeit im Jahr zu machen, klopft wie jedes Jahr an die Haustür. Welche Putzaktionen sich dabei lohnen, um das Heim in Glanz erstrahlen zu lassen, und dabei auch noch den Geldbeutel schonen, weiß Ferdinand Seulen, Geschäftsführer von blauarbeit.de. Wie mit Essig, einem umfunktionierten Gummihandschuh und ein paar raffinierten Tipps der Frühjahrsputz gelingt:

 

1. Vorbereitung - Haushaltshelfer parat haben

Es braucht nicht viel, um das eigene Heim glänzen zu lassen. Wer die Basics, wie Besen, Mopp, Lappen und Schwamm parat hat, den kann nichts mehr aus der Bahn werfen. Hinweis: Die Lappen nach Farben für die verschiedenen Zwecke einteilen, genug Müllsäcke und einen neuen Staubsaugerbeutel im Haus haben. Was Reinigungsmittel angeht, müssen meist keine Spezialmittel eingekauft werden. Mit Allzweckreinigern, sowie Essig- oder Spülmitteln ist so ziemlich alles zu säubern und es spart bares Geld. Kleiner Tipp: Ausgeleierte und löchrige Kleidung zerschneiden und als Lappen oder Handtuch fürs Saubermachen von Bad und Küche verwenden. Aus einem durchgelegenen Bettlacken entsteht ein Lappenvorrat für die nächsten Monate.


2. Tipps für einen reibungslosen Ablauf

Ein Ohrring ist spurlos verschwunden, die Büroklammern liegen unter dem Schreibtisch. Um verloren geglaubte Schätze wiederzufinden, kann eine Socke über den Staubsauger gezogen werden. So kann unter der Couch, hinter dem Bett oder dem Schreibtisch durchgesaugt werden, ohne Risiko, etwas Wertvolles zu verschlingen. Die kleinen Ausreißer bleiben so an der Socke hängen und können leicht abgenommen werden. Ein anderes Problem: Man möchte den Besen nur kurz abstellen, dreht sich, es kracht und er liegt auf dem Boden. Wenn es dann auch noch der nasse Mopp ist, der im Wassereimer steht, ist es umso ärgerlicher. Aber dagegen gibt es einen einfachen Trick. Einfach einen Gummihandschuh über den Stil stülpen, und schon rutscht er nicht mehr von der Wand oder dem Schrank ab. Diese Umkipphilfe beugt Frust und zerbrechenden Stilen vor, was wiederrum die Haushaltskasse schont. 
 

3. Weniger ist mehr - sparsam mit Seife umgehen

Ein weiterer Faktor, bei dem gespart werden kann: Spülmittel. Auch wenn es nützlich scheint, einen Eimer mit Wasser und ganz viel Schaum zu füllen, so führt es dazu, dass sich mit zu viel Reiniger eine schmierige Schicht auf dem Lappen bildet. Das erschwert wiederum das Abwischen von Oberflächen, da der Schmutz nicht so gut aufgenommen werden kann. Daher rät es sich, sparsam mit den Produkten umzugehen, es spart Geld und Zeit und führt zu effektiveren und gründlicheren Ergebnissen.  
 

4. Musik an - tanzend durch die vier Wände 

Die Vorbereitungen sind getroffen und schon kann es mit der aufgedrehten Lieblingsplaylist losgehen. Der Frühjahrsputz geht leichter von der Hüfte und die Zeit vergeht wie im Fluge, während die Lieblingssongs laufen und zum Mitsingen animieren. Wer tanzend den Besen durch die Küche schwingt oder den Wischmopp fürs Bad als Mikrofon umfunktioniert, setzt Glückshormone frei, ist motiviert und aufgemuntert. Außerdem hält Bewegung bekanntermaßen fit. Wer beim Putzen und Wischen in die Vollen geht, sich ausgiebig streckt, in die Hocke geht und die Armmuskeln stärkt, kann sogar beim Fitnessstudio sparen. 
 

5. Kann das weg? - Ausmisten leicht gemacht

Allzeit bekannt, aber durch Marie Kondo, der neuen Netflix-Aufräumexpertin, wieder aktuell: das Ausmisten des Kleiderschranks. Ganz nach der Devise, "Wenn es Dich nicht glücklich macht, dann weg damit!" sollte hier vorgegangen werden. Denn so ist Platz für Neues, und die Outfits können mit längst vergessenen Teilen aufgepeppt werden. Mit den aussortierten oder zu klein gewordenen Stücken kann sogar noch etwas Kleingeld verdient werden. Bei Plattformen wie eBay oder Kleiderkreisel erfreuen sich oft noch der ein oder andere Schnäppchenjäger. Dies gilt nicht nur für Kleidung, sondern z. B. auch für Bücher, CDs, DVDs, PC-Spiele, etc. Diese können an Anbieter wie momox oder Rebuy verkauft werden. Ansonsten ist der Weg zum Altkleidercontainer oder zu einer gemeinnützigen Organisation immer eine gute Lösung, um gebrauchte Kleidung zu spenden und anderen Menschen eine Freude zu machen.
 

6. Stecker ziehen und Küchengeräte auf Herz und Nieren prüfen

Damit die Wäsche, die man behält, in der Waschmaschine auch langfristig sauber wird, sollte der Waschtrommel hin und wieder auch eine Tiefenreinigung gegönnt werden. Hierfür einfach im leeren Zustand mit 50 g Backpulver und 50 ml Essigessenz bei 60 °C laufen lassen und schon ist sie von innen gesäubert und muffige Gerüche gehören der Vergangenheit an. Ähnliches gilt für die Mikrowelle. Hier sammeln sich Essensreste gerne an den Wänden. Einfaches Hausmittel: Eine kleine Schüssel mit Zitronenwasser oder einer aufgeschnittenen Zitrone 30 Sekunden in die Mikrowelle stellen. Dadurch werden die Speisereste durch die Feuchtigkeit gelöst und es entsteht ein frischer zitroniger Geruch. Danach noch einmal mit dem Lappen den gelösten Schmutz abwischen und voilà, durch dieses unkomplizierte und günstige Hausmittel duftet und glänzt das Küchengerät wie neu. Bei Kaffeemaschine und Toaster gilt, Stecker ziehen und die Einzelteile auseinandernehmen und gründlich reinigen.  
 

7. Bad- und Küchenarmaturen mit Essig-Wickeln aufpeppen

Essig ist ein Allzweckheilmittel - das wussten bereits unsere Mütter und Großmütter. Auch für die Armaturen in Bad und in der Küche kann Essig eingesetzt werden. Denn auch diese werde mit der Zeit matt und verlieren ihren Glanz. Um sie wieder aufblitzen zu lassen, reicht es schon, sie eine Weile in einen essiggetränkten Lappen einzuwickeln und einziehen zu lassen, um die alte Pracht wiederherzustellen. Hierfür bietet sich sehr gut einer der selbst zugeschnittenen Lappen aus Schritt 1. an, da er nach Einsatz bedenkenlos weggeschmissen werden kann.
 

8. Von Decke bis Boden - auch Füße wollen auf sauberem Grund laufen

Teppiche möchten beim Frühjahrsputz nicht vergessen werden. Auch bei regelmäßigem Staubsaugen bleibt immer ein Rest Schmutz hängen und die Farbe ermattet. Um den Teppich wieder in seiner ursprünglichen Farbe leuchten zu lassen, muss nur etwas Kochsalz darauf gestreut und mit Wasser besprüht werden. Ca. zwei Stunden einwirken lassen und danach wie gewohnt mit dem Staubsauger absaugen. Ausgewaschene Pastellfarben sind im Handumdrehen wieder frisch. Der Bereich unter der Toilette kann ebenfalls eine Grundreinigung vertragen. Hierfür eine Paste aus Backpulver und Wasser anrühren und mit einer Zahnbürste über die Fugen bürsten. Sind Kacheln kaputt oder abgeplatzt, sollte ein Handwerker zu Rate gezogen werden. So vermeidet man Verletzungen und weitere Mängel wie zum Beispiel Schimmel, der sich in offenen Zwischenräumen und Löchern sammelt und zu kostspieligeren Reparaturen führen kann. 

9. Finger weg - Keim-Hot-Spots vernichten und Krankheiten vorbeugen

Einige Gegenstände, die bei den meisten Putzaktionen vernachlässigt werden, da wir sie täglich mit unseren Händen berühren, sind unter anderem Türklinken, Lichtschalter und Fernbedienungen. Gerade wenn Kinder im Haushalt leben, ist es wichtig, sie regelmäßig abzuwischen und zu desinfizieren, damit die Bakterien von der Straße nicht mit in die Wohnung gebracht werden oder unser Immunsystem mit Krankheitserregern konfrontiert wird. Daher nicht nur die eigenen Hände regelmäßig waschen, sondern auch die Gegenstände z. B. mit einem Desinfektionsspray oder etwas Seife reinigen.
 

10. Papierkram vernichten und alte Verträge und Abos kündigen

Frühjahrsputz sollte in allen Bereichen geschehen. Dies gilt auch für Zeitschriften-Abos, Handyverträge oder sonstiger Papierkram, der sich im Laufe der Zeit anhäuft. Im Alltag sind oft keine Zeit und Energie da, sich um den stetig anwachsenden Berg zu kümmern. Wer sich einmal hinsetzt, ausmistet und alte Verträge kündigt, kann sehr viel Geld am Ende des Monats sparen und macht sich in dem Zusammenhang auch noch mal bewusst, wie viel und wofür das Geld im Jahr ausgegeben wird. So beugt man bösen Überraschungen beim häuslichen Finanzcheck vor.

Ein Gastbeitrag von blauarbeit.de


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