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Vorsicht vor diesen Kostenfallen

Kostenfallen können auf verschiedene Arten entstehen. Einerseits durch Unaufmerksamkeit, andererseits können Verbraucher auch durch Betrugsmaschen und Ähnliches in entsprechende Probleme geraten. Daher ist es gerade für Studenten mit einem kleineren Budget unabdingbar, die wichtigsten Fallen zu kennen und sich entsprechend zu schützen. Wir geben einen Überblick und erklären, worauf zu achten ist.

 

Kostenfalle Auto

Eine von vielen Kostenfallen kann durch ein Auto bestehen. Sie kann aus verschiedenen Gründen zustande kommen, zu den bekanntesten gehören unter anderem:

  • regelmäßige Kosten
  • Reparaturkosten

 


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    Regelmäßige Kosten

    Vor allem Personen, die zum ersten Mal ein Auto kaufen, laufen Gefahr, der Höhe der laufenden Kosten nicht die ausreichende Beachtung zu schenken. Schon nach kurzer Zeit kommt dann das sprichwörtliche „böse Erwachen“. Zu den üblichen regelmäßigen Ausgaben für ein Auto zählen unter anderem:

    • Kfz-Haftpflichtversicherung
    • Voll- oder Teilkasko
    • Inspektion
    • Benzin

    Wie teuer die Versicherung ist, hängt von der Typklasse ab, in welche das Auto kategorisiert wird. Diese wird für jeden Wagen individuell bewertet und unterscheidet sich unter anderem nach Region und Schadensanfälligkeit. Je mehr Schäden, desto höher auch die Typklasse, die Kosten für die Kfz-Versicherung steigen. Die Einstufung ändert sich immer wieder, beispielsweise ab dem Jahr 2021.

    Auch regelmäßige Inspektionen und Spritkosten werden unterschätzt. Erstere liegen meist im dreistelligen Bereich, können sich aber je nach Umfang der Leistung um mehrere hundert Euro unterscheiden. Aus diesen Gründen ist es unabdingbar, alle Ausgaben zu kennen, bevor ein Kauf getätigt wird.

    Bezüglich der Benzinkosten kann es hilfreich sein, die entsprechenden Ausgaben pro Monat zu überschlagen und dann zu bewerten, ob sie individuell tragbar sind. Dabei gilt, dass ältere Wagen häufiger (nicht immer) einen höheren Verbrauch aufweisen.

    Hohe Reparaturkosten

    Hohe und häufige Reparaturkosten kommen vor allem beim Kauf von älteren Gebrauchtwagen zustande, also genau den Modellen, die für Studierende bezüglich des Kaufpreises erschwinglich sind. Der Kostenvorteil beim Erwerb kann durch diese Ausgaben schnell zunichtegemacht werden.

    Daher ist es wichtig, beim Gebrauchtwagenkauf bestimmte Aspekte zu berücksichtigen. So kann das Risiko deutlich verringert werden, Mängel zu übersehen, die zu einem späteren Zeitpunkt hohe Reparaturkosten zur Folge haben.

    Nebenkosten der Wohnung

    Eine weiteren Kostenfalle besteht in den Nebenkosten der Wohnung. Im juristischen Sinne werden diese Ausgaben Betriebskosten genannt, was genau dazu gehört, ist sehr umfangreich in einer Verordnung, der BetrKV, geregelt. Zu den offensichtlichsten zählen unter anderem:

    • Strom
    • Wasser
    • Müllabfuhr
    • Hausmeisterkosten

    Diese Ausgaben können in der Endjahresabrechnung in einigen Fällen höher ausfallen, als der Mieter das erwartet. Gründe hierfür sind beispielsweise ein besonders hoher Wasser- und Stromverbrauch.

    Daher ist es sinnvoll, keine „Stromfresser“ zu nutzen und darauf zu achten, nicht mehr Elektrizität und Wasser zu verbrauchen als unbedingt notwendig. Zudem ist es zielführend, regelmäßig darauf zu schauen, ob sich die Kosten beim entsprechenden Anbieter verändern und für den Fall, dass es am Ende des Jahres doch teurer wird, eine kleine Rücklage zu schaffen. Dies kann in vielen Fällen eine böse Überraschung ersparen.

    Des Weiteren sollten Mieter bei der Unterzeichnung des Mietvertrages sowie bei jeder Abrechnung darauf achten, welche Nebenkosten gegeben sind und ob diese rechtmäßig verlangt werden. Hier spielen oft kleine Details eine wichtige Rolle.

    Kostenfalle Online-Shopping

    Beim Online-Shopping können ebenfalls unerwartete und hohe Kosten entstehen. Diese sind aus den verschiedensten Gründen möglich. Zu solchen Faktoren zählen unter anderem:

    • Fehlkäufe
    • Betrugsmaschen

    Fehlkäufe

    Ein Problem beim Online-Shopping sind Fehlkäufe, bei denen die Verantwortung beim Käufer liegt. Womöglich wird ein Produkt aufgrund der Beschreibung falsch eingeschätzt und erfüllt am Ende nicht die individuellen Kriterien und Erwartungen, die der Verbraucher bei seiner Entscheidung zugrunde gelegt hatte.

    In diesem Falle ist das ausgegebene Geld, sofern ein Umtausch nicht mehr möglich ist, verloren. Hinzu kommen bei einem dringend benötigten Produkt Kosten für einen weiteren Kauf. Daher ist es wichtig, im Rahmen der Umtauschfrist möglichst umfangreich herauszufinden, ob das Produkt ein Fehlkauf ist oder nicht. Online finden sich dafür beispielsweise im Bereich Kleidung diverse Anhaltspunkte.

    Um Fehlkäufe bereits im Vorhinein zu vermeiden, empfiehlt es sich, so ausführlich wie möglich Informationen über ein Produkt einzuholen. Auch Testberichte seriöser Plattformen, in denen die Eigenschaften genau beschrieben werden, können hierbei eine Hilfe sein. Dies spart nicht nur mögliche Kostenfallen, sondern auch Frust und Enttäuschung im Nachhinein.

    Betrugsmaschen

    Zudem besteht die Gefahr, auf einen Betrug hereinzufallen. Dieser kann im Produkt selbst liegen. Womöglich preisen private Verkäufer gebrauche Waren an, die bereits Schäden oder Mängel haben, geben diese negativen Eigenschaften aber in der Beschreibung nicht an.

    Daher ist es sinnvoll, solche Verkäufer immer genauer unter die sprichwörtliche Lupe zu nehmen und im besten Falle einen persönlichen, zumindest aber telefonischen Kontakt herzustellen. So kann das Gegenüber besser eingeschätzt werden, das Risiko eines monetären Verlustes ohne einen zufriedenstellenden Gegenwert minimiert sich.

    Einige Betrüger gehen sogar noch weiter. In sogenannten Fake-Shops verkaufen sie Waren, die gar nicht oder zumindest nicht in der angebotenen Form existieren. Solche Shops lassen sich allerdings anhand verschiedener Warnzeichen erkennen. Dazu können die Domain oder die AGBs gehören. Falls ein Kauf bei einem Fake-Shop getätigt wurde, empfiehlt sich eine Strafanzeige und eine Meldung bei der Verbraucherschutzzentrale.

    Andere Kostenfallen im Internet

    Abgesehen von dieser Problematik gibt es weitere Kostenfallen im Internet. Diese sind vor allem dann gegeben, wenn Leistungen als kostenfrei angepriesen werden, am Ende aber Geld kosten.

    Dies kann zum Beispiel der Fall sein, wenn eine Webseite mit einer kostenlosen Registrierung wirbt. Die eigentliche Leistung, die der Kunde möchte und hinter dem Angebot erwartet, ist aber nicht kostenfrei und verursacht unerwartete Ausgaben, sofern sie wahrgenommen wird. Womöglich besteht die Gefahr, dass Verbraucher, die hierfür anfällig sind, die Übersicht verlieren und schnell mehr Geld ausgeben, als ihnen für diesen Bereich eigentlich zur Verfügung steht.

    Zudem können die Kostenfallen in Leistungen bestehen, die nach dem allgemeinen Wissen des durchschnittlichen Konsumenten im Internet ohne monetären Gegenwert erhältlich sind, in entsprechenden Fall aber Ausgaben erfordern. Dazu können unter anderem gehören:

    • Software, die häufig kostenlos erhältlich ist
    • Beratungsangebote, die normalerweise umsonst sind
    • verschiedene Anleitungen für den Alltag

    Entsprechende Anbieter setzen darauf, dass die Nutzer keine Kosten erwarten und aus diesem Grund leichtfertig ein Angebot in Anspruch nehmen. Der Begriff Kostenfalle trifft hier in besonderem Maße zu, da das ganze Konstrukt tatsächlich wie eine Falle aufgebaut ist.

    Der einzige Weg für Verbraucher, sich hiervor zu schützen, ist genaues Hinsehen und das Einholen von umfangreichen Informationen. Diese können durch echte (also nicht gekaufte) Erfahrungsberichte und Bewertungen im Internet sowie Presseartikel über die Anbieter-Webseite gewonnen werden.

    Der Umfang der Problematik liegt vor allem darin begründet, dass es in vielen Fällen schwierig bis unmöglich ist, die Anbieter auf juristischem Wege für die Kostenfalle, also wegen eines Betruges, in die Pflicht zu nehmen. In den wenigsten Fällen lässt sich erfolgreich klagen umsetzen, da solche Vorgehensweisen nur sehr selten und vollständig offensichtlich beweisbar sind. Allerdings gibt es auch Urteile, die gegenteilig entschieden haben

    Besonders schwierig wird es dann, wenn der Anbieter seinen Sitz im Ausland hat oder der Nutzer auf internationale Angebote zurückgreift. In solchen Fällen ist es zum einen womöglich schwer, den Betreiber zu ermitteln. Zudem ist internationale Strafverfolgung je nach Zielland häufig komplizierter.

    Nicht zuletzt könnte es sein, dass in dem Land, in welchem der Anbieter seinen Standort hat, andere Gesetze gelten und ein solches Vorgehen völlig straffrei ist. Aus diesen Gründen können Unternehmen, die auf diese Art und Weise handeln, häufig lange Zeit bestehen.

    Allerdings haben Verbraucher die Möglichkeit, einen Vertrag anzufechten und somit im Einzelfall aus der Pflicht des Bezahlens herauszukommen. Zudem gibt es ein Widerrufsrecht, was den Kunden, sofern es fristgerecht umgesetzt wird, ebenfalls von den Kosten befreien kann.

    Kostenfalle Abos

    Auch diese Kostenfalle gibt es im Internet und in anderen Bereichen. Online-Abofallen funktionieren häufig ähnlich wie die anderen Kostenfallen im Netz: Sie setzen darauf, dass der Kunde etwas abschließt, bei dem ihm nicht oder nur in Teilen bewusst ist, dass dies Kosten verursacht.

    Abofallen in der Fußgängerzone

    Allerdings funktionieren solche Maschen auch in der analogen echten Welt, vor allem im Bereich von Zeitungsabonnements. Natürlich ist nicht jedes Zeitungsabo eine Kostenfalle, es gibt viele seriöse Anbieter. Dennoch agieren einige Unternehmen in diesem Bereich äußerst dubios. In solchen Fällen werden häufig in Fußgängerzonen Test- oder Probeabos angeboten, die die auf den ersten Blick kostenlos erscheinen.

    Möglicherweise stimmt dies für ein oder zwei Ausgaben – danach muss der Leser jedoch zahlen, ohne das Abonnement erneut zu bestätigen. Es endet nicht automatisch. Das kostenlose Abo dient also als eine Art Tarnung für einen kostenpflichtigen Abschluss, ohne, dass der Kunde es merkt.

    Aus diesem Grund sollten Verbraucher beim Abschluss jedes Abos, auch wenn es nur ein Testabo ist, sehr genau hinschauen. Im Zweifelsfall ist es sinnvoll, sich hierfür viel Zeit zulassen oder von einem Abschluss abzusehen.

    Telefonische Abos

    Ein weiterer Weg ist ein telefonisches Gewinnspiel. Häufig wird die Telefonnummer hierfür bei der Teilnahme an einer Umfrage oder einem Gewinnspiel in einer Fußgängerzone angegeben. In vielen Fällen ist den Kunden nicht vollumfänglich klar, wofür sie ihre Daten herausgeben.

    Bei einem späteren Anruf werden dann Gewinne versprochen, alternativ wird erklärt, der Verbraucher habe bereits etwas gewonnen (in vielen solcher Fälle gibt es gar keinen Gewinn). Allerdings muss er dafür ein Abo abschließen. Das Beispiel zeigt, wie kreativ solche Maschen gestaltet sind. Wie absurd die „Anbieter“ dabei teilweise vorgehen, können Interessierte auf dem YouTube-Kanal „Callcenter Fun“ bestaunen.

    Verbraucher sollten daher immer, wenn sie ihre Daten bei einem Gewinnspiel oder Ähnlichem angeben, die Augen offenhalten. Gleiches gilt bei Anrufen, die in eine solche Richtung gehen. Hier ist von einem Abschluss abzuraten, die Kostenfalle ist in vielen Fällen offensichtlich.

    Kostenfalle Handy- und Internetverträge

    Handy- oder Internetverträge können ebenfalls Kostenfallen bereithalten. Dies gilt selbstverständlich nicht für alle Anbieter und Optionen, die Möglichkeit ist allerdings gegeben. In diesem Bereich treten die Kostenfallen auf verschiedenen Ebenen auf. Hierzu zählen:

    • versteckte Kosten, beispielsweise bezüglich des Internets
    • automatische Verlängerungen
    • Änderung der Gebühr nach Ablauf einer bestimmten Phase
    • Aspekte im Prepaid-Sektor

    Ein Beispiel hierfür könnten versteckte bzw. nicht auf den ersten Blick offensichtliche Kosten sein. Womöglich ist der Telefontarif eines Anbieters günstig, damit wird geworben. Die Internetnutzung jedoch ist überteuert, was die Gesamtrechnung schnell in eine überraschende und ungeahnte Höhe klettern lässt.

    Eine Veränderung der Grundgebühr bietet ebenfalls das Risiko einer Kostenfalle. Einige Anbieter werben mit geringen Grundkosten, diese gelten allerdings nur für einen bestimmten Zeitraum – mit Ablauf dieser Phase, beispielsweise nach einigen Monaten, erhöhen sich die Gebühren massiv.

    Ähnliches gilt bei möglichen Vertragsverlängerungen. Einige Anbieter lassen monatliche Kündigungen zu, bei anderen verlängert sich der Vertrag nach Ablauf der ersten Periode automatisch, möglicherweise sogar um bis zu 24 Monate.

    Selbst Prepaid-Tarife können Kostenfallen enthalten, wobei diese Arten von Tarifen nicht wirklich als Prepaid bezeichnet werden können. Die Falle liegt hier beim automatischen Aufladen der Karte, wenn eine bestimmte Summe unterschritten wird. Dies geschieht häufig über einen Bankeinzug.

    Diese Kostenfallen haben gemeinsam, dass der Nutzer den Überblick verlieren könnte und durch Unaufmerksamkeit deutlich höheren Ausgaben hat, als dies auf den ersten Blick scheint. Der beste Weg für Verbraucher, sich hiergegen zu schützen, ist eine umfassende Kenntnis des entsprechenden Vertrages, vor allem des sprichwörtlichen Kleingedruckten, vor einem Abschluss. Hier können aufmerksames Lesen, aber auch Kritiken im Internet eine zentrale Rolle spielen.

    Inkassokosten

    Inkassokosten kommen immer dann zustande, wenn eine Rechnung nicht beglichen wird oder ein Unternehmen allgemein versucht, Schulden einzutreiben. Hierfür werden dann Inkassounternehmen beauftragt, die einen entsprechenden Aufschlag für ihre Leistung zu den eigentlichen Kosten hinzurechnen.

    Diesen Aufschlag müssen die Verbraucher tragen. Die Kosten steigen natürlich, je länger der Betrag nicht beglichen wird. Hieraus kann sich nicht nur eine Kostenfalle, sondern auch eine handfeste Schuldenfalle ergeben. Hinzu kommt, dass die Forderungen bei einigen Firmen im Inkassobereich unseriös sind und Beträge erreicht werden, die von Personen, die finanziell nicht besonders gut aufgestellt sind, nur schwer abgetragen werden können.

    Allerdings gibt es mehrere Wege für Verbraucher, sich hiergegen zu schützen. Zum einen sind die Inkassokosten selbst in einigen Fällen zu hoch und nicht angemessen, hierfür können die Kunden eine Reihe von Anhaltspunkten finden. Denn auch in diesem Bereich gibt es Regeln, vor allem bezüglich des Gebührensatzes.

    Um gar nicht erst in die Situation zu kommen, empfiehlt es sich, stets einen Überblick über die fälligen Kosten zu haben und anstehende Rechnungen immer als besonders wichtig zu behandeln. So kann das Risiko, in einen Verzug zu geraten, der Inkassokosten verursacht, deutlich minimiert werden.

    Notdienste

    Eine weitere Mögliche Kostenfalle sind Notdienste. Besonders bekannt ist das Beispiel der Schlüsseldienste. Einige Unternehmen verlangen in diesem Sektor unerwartet hohe Preise. Dies gilt an normalen Werktagen, in besonderem Maße aber an Wochenende und Feiertagen. Eine zugefallene Tür oder ein vergessener Schlüssel können so schnell ein überraschendes finanzielles Loch auf dem Konto des Verbrauchers verursachen.

    Das Hauptproblem ist, dass viele Menschen in einer schwierigen Situation wie bei einer verschlossenen Tür nur darauf schauen, das unangenehme Problem schnellstmöglich zu lösen. Die Kosten spielen, zumindest in diesem Moment, eine untergeordnete Rolle und werden nicht oder nicht ausreichend erfragt. Preise in einer Höhe, die dann später veranschlagt wird, erwarten die wenigsten Verbraucher.

    Der beste Weg, diese Kostenfalle zu vermeiden, ist in einer entsprechenden Situation die Ruhe zu bewahren und zunächst telefonisch umfangreich die Kosten zu erfragen. In vielen Fällen kann es sinnvoll sein, mehrere Dienste anzurufen, um für einen besseren Eindruck die Preise zu vergleichen. Zudem gibt es in der Presse einige Beispiele dafür, dass bei deutlich überteuerten Kosten auch der gerichtliche Weg sinnvoll sein kann. Dies gilt natürlich nur dann, wenn die Ausgaben bereits verursacht wurden.  

    Abschließender Exkurs: Allgemeines zum Vermeiden von Kostenfallen

    Aus den vielen verschiedenen Beispielen ergeben sich allgemeine Regeln zum Vermeiden von Kostenfallen. Dazu gehören vor allem:

    • genaues Hinsehen bei jedem Vertragsabschluss und Kauf
    • Recherche zu Leistungen und Produkten
    • stetiger Überblick über die eigenen finanziellen Verhältnisse

    Der erste Weg ist ein genaues Hinsehen bei jedem Vertragsabschluss. So können versteckte Kosten aufgedeckt werden, zudem ist auf diese Weise das Risiko einer Abzocke oder eines Betruges deutlich geringer. Auch über mögliche Kosten, die nicht im Produkt selbst liegen, durch den Artikel jedoch hervorgerufen werden (Beispiel Autokauf), sollten Verbraucher sich von Beginn an bewusst sein.

    Hierbei können auch weitere Recherchen helfen. Häufig finden sich online gerade bei kritischen Produkten und Leistungen bereits entsprechende Erfahrungsberichte und Bewertungen, die zur Vorsicht anhalten.

    Schlussendlich kann das Risiko von Kostenfallen auch durch einen stetigen Überblick über die eigenen Finanzen verringert werden. So werden Zahlungsverzüge und somit Schulden, die Kostenfallen zur Folge haben, vermieden. Zudem ist jederzeit offensichtlich, welche Ausgaben möglich sind und welche kosten das Budget übersteigen würden.

    Fazit

    Kostenfallen können in den verschiedensten Bereichen entstehen. Dazu gehören der Autokauf, Handyverträge, das Internet sowie verschiedene Abos. Um sie zu vermeiden, ist Grundwissen und Aufmerksamkeit gefragt. Je genauer Verbraucher hinsehen, desto unwahrscheinlicher sind Kostenfallen.

    Ein Beitrag der externen Autorin Anja Klein.