Mann mit verschränkten Armen vor Tafel
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Was sind Ihre Schwächen? – so reagierst du richtig im Bewerbungsgespräch!

Die Aufregung vor und während dem Bewerbungsgespräch – und dann die Frage: Schwächen? Du hast keine Ahnung, wie du darauf richtig antwortest? Kein Problem. Hier findest du die Antwort.

Jeder kennt sie: Die Frage nach den eigenen Schwächen im Bewerbungsgespräch und die Angst vor der falschen Antwort. Doch um dir genau diese Angst zu nehmen, findest du im folgenden Artikel hilfreiche Tipps und Tricks rund um die Frage: ›Was sind Ihre Schwächen?‹

Schwächen – Jeder kennt sie

Schwächen zu haben ist keine Schwäche. Jeder Mensch hat Stärken und jeder hat Schwächen. Wichtig ist, sie zu erkennen und zu lernen, mit ihnen umzugehen.  Genau aus diesem Grund musst du nach dem Lesen dieses Artikels vor dieser Frage keine Angst mehr haben. Im Gegenteil: Wir zeigen dir, wie du dieses Thema nutzen kannst, um aus der Masse der Bewerber herauszustechen.

Dazu ist wichtig zu verstehen, warum Arbeitgeber diese altbekannte Frage gerne stellen: Nicht aus dem Grund, dich bloßzustellen oder um dich zum Stocken zu bringen. Vielmehr geht es darum, dir die Möglichkeit zu geben, deine Spontanität, dein Selbstbewusstsein und deine Selbstreflexion unter Beweis zu stellen. Und dieses Stichwort führt gleich zum nächsten wichtigen Aspekt:

Schwächen – nenne sie konkret beim Namen

Weil jeder Mensch Schwächen hat, ist es wichtig, diese Frage beim Vorstellungsgespräch nicht zu umgehen, bewusst schwammig oder mit Hilfe von Floskeln zu beantworten. Unehrliche oder ausweichende Antworten überzeugen niemanden. 

Stattdessen fällt es positiv auf, konkret zu antworten. So zeigst du, dass du dich mit deinen Schwächen auseinandersetzen kannst und bereits an dir arbeitest. Halte aber keine zehnminütige Präsentation über deine Schwächen! Nutze die Frage dazu, geschickt deine Stärken zu nennen.  

Schwächen – hebe dich ab!

Die Frage nach den Schwächen – egal ob direkt oder indirekt gestellt – kommt in fast jedem Vorstellungsgespräch vor. Aus diesem Grund bereiten sich viele Bewerber auf diese Frage vor. Oft passiert es, dass Floskeln auswendig gelernt werden, die jeder Personaler kennt. Und genau hier ist deine Chance aus der Masse von Bewerbern herauszustechen. Klingt jetzt so daher gesagt, wir zeigen dir aber konkret wie du das am besten anstellst.

Es ist gut zu zeigen, dass du Schwächen hast, diese kennst und daran arbeitest. Trotzdem sollten deine Stärken die größte Aufmerksamkeit bekommen. Versuche deine Schwächen zu nutzen, um dann zu deinen Stärken überzuleiten. Klingt simpel? Ist es auch, wenn man weiß, wie!

Positiv ist es, eine Schwäche zu nennen und direkt im Anschluss darauf zu reagieren, um deinen Optimismus und deine Willenskraft zu zeigen.

Hier ein Beispiel:

Gerade hast du deinem Gegenüber erklärt, dass es dir oft schwerfällt, übersichtlich und strukturiert zu arbeiten. Deine Überleitung könnte so aussehen:

›Seitdem ich diese Schwäche bei mir festgestellt habe, arbeite ich sowohl privat als auch beruflich gerne mit To-Do-Listen, die mir dabei helfen, Struktur und Durchblick zu bewahren.‹

So zeigst du deinem zukünftigen Arbeitgeber, dass du eine reife und gefestigte Persönlichkeit hast. Du bist dazu fähig, an Negativem zu arbeiten und optimistisch in die Zukunft zu blicken. Mit konstruktiver Kritik kannst du umgehen.

Schwächen – So antwortest du richtig:

Bis hierhin hast du hilfreiche Tipps erhalten, wie du mit der Frage nach deinen Schwächen umgehen solltest. Jetzt ist es Zeit, dir Beispiele zu nennen, die ein Personaler auf gar keinen Fall bzw. besonders gerne zu hören bekommt. Alternativen liefern wir gleich mit!

Schwächen im Bewerbungsgespräch formulieren

„Was sind Ihre Schwächen?“

Sätze, mit denen du nicht antworten solltest, sind:

  • ›Ich bin Perfektionist.‹ Du möchtest also keine Schwäche zugeben.
  • ›Ich arbeite zu viel.‹ Du hast bis jetzt kein für dich passendes Zeitmanagement gefunden.
  • ›Ich habe keine Schwächen.‹ Das wirkt eingebildet und kommt mit Sicherheit nicht gut an.

Antworten, die ein Personaler gerne hört, sind:

  • ›Ich bin oft emotional. Dies hilft mir wiederum mich in Kollegen hineinzudenken und deren Situationen nachzuvollziehen. Das hilft mir dabei, in bestimmten Situationen richtig zu reagieren.‹
  • ›Wenn es um mich herum sehr laut ist, fällt es mir oft schwer, meine Konzentration zu bewahren. In einem Gespräch mit einem Karrierecoach habe ich Strategien kennengelernt, die ich dazu nutzen möchte, die Geräuschkulisse um mich herum auszublenden.‹
  • ›Wenn ich eine Präsentation vor mehreren Leuten halten muss, bin ich oft nervös. Dieses Problem habe ich erkannt. Während eines Rhetorikkurses habe ich mich damit befasst und kann meine Aufregung jetzt besser kontrollieren.‹

Nach unseren Tipps für ein überzeugendes Bewerbungsschreiben inklusive Lebenslauf und ansprechendem Anschreiben, kannst du mit diesen Tipps und Tricks sicherlich auch im Bewerbungsgespräch überzeugen. Viel Erfolg!


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