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WG mit eigenem Garten: So lässt sich der Traum verwirklichen

Wohngemeinschaften sind eine beliebte Wohnform für Studierende, aber auch andere (junge) Leute. Schließlich bringen sie viele Vorteile mit sich, allen voran Geldeinsparungen und Gesellschaft, um sich weniger einsam zu fühlen. Allerdings muss die Wohnung dafür einige Kriterien erfüllen. Besonders beliebt sind Objekte, die über Besonderheiten wie eine Dachterrasse, mehrere Bäder oder auch einen eigenen Garten verfügen. Letzterer ist für viele WGs ein echter Traum, der sich zwar verwirklichen lässt, aber auch einige Stolpersteine mit sich bringt.

Eine WG-taugliche Wohnung mit Garten finden

Erst einmal gilt es natürlich, überhaupt eine Wohnung zu finden, die sowohl WG‑tauglich ist als auch über einen eigenen Garten verfügt. Denn solche Gartenwohnungen oder Häuser mit Garten sind beliebt und werden gerne an Familien mit Kindern oder Besserverdiener vermietet. Wohngemeinschaften haben bei Vermietern nämlich oftmals keinen allzu guten Ruf, weil sie angeblich das Objekt weniger gut pflegen würden oder die Mieter ständig wechseln.

Andererseits ist es möglich, dadurch insgesamt mehr Miete einzunehmen, da diese von mehreren Personen gestemmt wird. Zudem sind die Einnahmen von Studierenden, die BAföG beziehen, deutlich sicherer als jene vieler Erwerbstätiger. Es gibt also durchaus viele gute Gründe für eine WG und somit auch Vermieter, welche diese erlauben beziehungsweise bevorzugen. Dennoch kann es dauern, ein entsprechendes Objekt mit Garten zu finden – und eine Zusage zu bekommen.

Die Wohnung beziehungsweise das Haus muss aber natürlich nicht nur über einen Garten verfügen, sondern auch noch „WG-tauglich“ sein:

  • Es muss über mehrere Zimmer verfügen, die groß genug sind, um jedem Mitbewohner ausreichend Platz sowie Privatsphäre zu bieten.
  • Hierbei darf es sich nicht um Durchgangszimmer handeln, sondern jedes braucht einen eigenen sowie unabhängigen Eingang, zum Beispiel aus dem Flur.
  • Zudem benötigt eine WG natürlich eine Küche und mindestens ein Bad.
  • Bestenfalls gibt es sogar noch einen Gemeinschaftsraum.
  • All das sollte am Ende auch bezahlbar sein.

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Wo also findet sich eine solche WG-taugliche Wohnung mit eigenem Garten?

  • Immobilienportale sind eine gute Anlaufstelle, denn hier werden regelmäßige neue Inserate ausgeschrieben und diese können direkt nach Mietobjekten mit eigenem Garten gefiltert werden. Allerdings genießen diese auch eine große Bekanntheit, sprich die Konkurrenz ist groß und häufig fällt für die Vermittlung eine Provision an – welche sich Studierende oftmals nicht leisten können oder wollen.
  • Alternativ lohnt sich ein Blick in Online-Kleinanzeigen. Hier werden ebenfalls häufig Mietwohnungen oder -häuser ausgeschrieben, allerdings werden die Portale von weniger Menschen genutzt, sprich die Chance auf eine Zusage steht für die (angehende) WG besser.
  • Auch Kleinanzeigen in Zeitungen sind nach wie vor ein guter Tipp, der vor allem von älteren Vermietern gerne genutzt wird, die nicht versiert sind im Umgang mit dem Internet oder schlichtweg keine Lust auf eine „Bewerberflut“ haben.
  • Zuletzt lohnt es sich, die Information unter den eigenen Bekannten zu streuen – also dass du nach einer Wohnung suchst und mit welchen Kriterien. Wenn das alle zukünftigen Mitbewohner machen, werden doch sehr viele Personen erreicht und die Chancen stehen gut, dass jemand jemanden kennt, der jemanden kennt…

Bei der Suche nach einer Wohnung – auch mit Garten – gilt es also, ausreichend Geduld und etwas Kreativität mitzubringen. Gerade in Großstädten kann das Unterfangen dennoch schwierig werden, denn dort sind Gärten eine Seltenheit und äußerst begehrt. Studierende haben daher oft nur wenige Chancen, eine WG mit Garten zu finden, die zugleich verfügbar und bezahlbar ist. In ländlicheren Regionen stehen die Chancen hingegen deutlich besser.

Kompromisse eingehen für den Traum vom Garten

Unter Umständen ist es also notwendig, weitere Pendlerwege zur Hochschule in Kauf zu nehmen, um den Traum von der WG mit Garten zu verwirklichen – oder andere Kompromisse einzugehen. Denn das perfekte Wohnobjekt gibt es meistens nicht. Vielleicht sind dafür die WG-Zimmer ein bisschen kleiner, die Küche ist schon älter oder der Garten liegt direkt an einer Straße.

Es gilt also, im Einzelfall zu prüfen, ob die WG mit Garten den eigenen Vorstellungen entspricht oder nicht doch eine Alternative gesucht werden soll, gegebenenfalls ohne Garten. In letzterem Fall gibt es auch andere Optionen:

  • Mehrfamilienhaus: Natürlich wäre es schön, einen eigenen Garten zur Verfügung zu haben, den niemand sonst nutzen darf und wo die WG‑Mitglieder ungestört sein sowie ihre eigenen Vorstellungen umsetzen können. Allerdings ist das nicht immer möglich oder bezahlbar. Auch ein Mehrfamilienhaus mit Garten kann daher eine Alternative darstellen, bei welchem der Garten gemeinschaftlich genutzt werden darf.

So gilt es zwar, Rücksicht zu nehmen auf die anderen Hausbewohner. Dennoch gibt es zumindest eine Möglichkeit zum Grillen, Entspannen in der Sonne oder wofür auch immer der Garten genutzt werden soll. Was genau erlaubt ist und was nicht, kann in der Regel dem Mietvertrag oder der Hausordnung entnommen werden.

  • Schrebergarten:Hat die WG keinen angeschlossenen Garten, können die Mitbewohner natürlich auch gemeinsam einen Schrebergarten in der Nähe mieten. Dieser sollte mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem eigenen Auto, falls ein solches vorhanden ist, gut erreichbar sein. Dann bietet auch er ein Maximum an Komfort, Privatsphäre und viele Möglichkeiten zur Nutzung sowie Gestaltung.
  • Garten-WG: Sind sich die Mitbewohner hingegen nicht einig und nicht jeder möchte sich an einem solchen Garten beteiligen, aber alleine kann er finanziell nicht gestemmt werden, bietet sich stattdessen eine „Garten‑WG“ an. Es ist also nicht zwingend notwendig, den Garten direkt mit der eigenen WG zu teilen, sondern er kann auch gemeinsam mit anderen Personen gemietet beziehungsweise gepachtet werden. Ein Modell, welches sich ebenfalls steigender Beliebtheit erfreut.
  • Gemeinschaftsgarten: Zuletzt gibt es vor allem in Großstädten mittlerweile immer mehr Gemeinschaftsgärten, also öffentliche Grünflächen, die von jedermann genutzt werden dürfen. Dabei geht es weniger um das Grillen oder Relaxen wie in einem klassischen Park, sondern mehr um den Anbau von Lebensmitteln wie Gemüse oder Kräutern. Wenn sich die WG mit eigenem Garten also (vorerst) nicht realisieren lässt, sind Gemeinschaftsgärten eine kostengünstige Alternative, um dennoch sein Hobby auszuüben oder auch, um neue Freunde zu finden.

Es gibt somit viele Möglichkeiten, um einen Garten in der einen oder anderen Form nutzen zu können. Dennoch ist der eigene Garten, der direkt an die gemietete Erdgeschosswohnung anschließt, oder gleich an ein ganzes Haus, für viele junge Leute das Nonplusultra. Es lohnt sich also, etwas Zeit sowie Geld in die Verwirklichung dieses Traums zu investieren.

Nachteile eines eigenen Gartens als WG

Geld ist hierbei ein wichtiges Stichwort, denn natürlich sollte jedem bewusst sein, dass ein Mietobjekt mit Garten in der Regel mehr kostet als jenes ohne. Er muss den Mitbewohnern diese Mehrkosten also wert sein – oder sie müssen, wie bereits erwähnt, zu eventuellen Kompromissen bereit sein.

So ist die Erdgeschosswohnung mit Garten auf dem Land vielleicht sogar billiger als die WG im Stadtzentrum, dafür muss aber für das Pendeln zur Universität ein eigenes Auto gekauft werden, um nur ein Beispiel von vielen zu nennen. Schlussendlich muss also das „Gesamtpaket“ für alle Mitbewohner stimmig sein.

Zudem bringt der Garten für eine WG natürlich noch einen weiteren Nachteil mit sich: Dieser muss bewirtschaftet werden. Regelmäßiges Rasenmähen oder das Schneiden der Hecken ist dabei in der Regel das Minimum. Natürlich ist es möglich, solche Arbeiten auszulagern, allerdings würde das hohe Kosten bedeuten.

Es gilt also, die Tätigkeiten unter den Mitbewohnern aufzuteilen. Aber wenn einer nicht richtig mitzieht, kommt es schnell zum Streit, ebenso wie beim Putzen oder anderen „Gemeinschaftsaufgaben“ auch. Ein Garten birgt daher ein gewisses Konfliktpotenzial und deshalb sollte vor der Unterzeichnung des Mietvertrags geklärt werden, ob alle Einziehenden den Garten überhaupt wollen und auch ihren Beitrag leisten werden – finanziell sowie hinsichtlich der zu erledigenden Aufgaben.

Vorteile des Gartens für eine Wohngemeinschaft

Es handelt sich schließlich um einen Aufwand, der sich lohnt. Denn so ein Garten bringt alles in allem mehr Vorteile mit sich als Nachteile. Er stellt einen Rückzugsort dar, um sich von einem stressigen Tag in der Uni zu erholen. Er bringt eine gewisse Nähe zur Natur, welche gut für die Gesundheit von Körper und Seele ist.

An warmen Tagen kann im Garten zusammen gefrühstückt, gegrillt oder etwas anderes „unternommen“ werden, um den Gemeinschaftssinn in der WG zu stärken. Im Sommer bietet er die Möglichkeit zum Grillen, für wilde Partys oder einfach, um sich in der Sonne zu bräunen. Weiterhin können die WG-Bewohner eigenes Gemüse anbauen und dadurch Geld sparen. Die Liste der Möglichkeiten, wie ein Garten das WG-Leben bereichert und sinnvoll genutzt werden kann, ist beinahe endlos. Kein Wunder also, dass viele WGs von einem solchen Garten zur Eigennutzung träumen.

Den Garten „richtig“ gestalten und einrichten

Wer sich diesen Traum verwirklicht hat, der muss den Garten nach seinem Einzug natürlich gestalten, einrichten und oft auch erst einmal grundlegend pflegen – je nachdem, wie lange das Mietobjekt leer stand oder wie gut der Garten vom Vormieter bewirtschaftet wurde. Ein wichtiger Punkt, auf welchen sich die Mitbewohner dann einigen müssen, ist die Einrichtung.

Viel ist glücklicherweise nicht notwendig, um den Garten gut nutzen und pflegen zu können. Einige grundlegende Dinge braucht es trotzdem, zum Beispiel Gartengeräte oder einen Rasenmäher. An dieser Stelle ist es sinnvoll, beim Vermieter nachzufragen, welche Geräte bereits vorhanden sind und von ihm gestellt werden. Müssen diese hingegen von der WG besorgt werden, gilt vor allem bei teureren Anschaffungen wie einem Rasenmäher:


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  • die Kosten fair aufteilen
  • nach möglichst günstigen Geräten suchen
  • Second-Hand-Käufe in Erwägung ziehen
  • in Kleinanzeigen stöbern
  • Familien und Bekannte fragen, ob sie etwas (kostenfrei) abzugeben haben

Auf diesen Wegen lassen sich oft sehr günstig die benötigten Gartengeräte und weitere Ausrüstung besorgen, sodass die Geldbeutel der Mitbewohner nicht allzu sehr belastet werden. Denn Studierende haben bekanntlich meist nur wenig Geld zur Verfügung.

Sinnvoll ist daher, das Budget vorab zu besprechen und innerhalb der Möglichkeiten aller festzulegen. Von diesem Budget muss anschließend alles Wichtige gekauft werden. Bestenfalls bleibt dann noch etwas übrig, um den Garten gemütlicher zu gestalten und auch Dinge zu besorgen, die nicht unbedingt notwendig sind.

Dazu gehören zum Beispiel bequeme Liegestühle für den Sommer, ein Grill für Barbecue-WG-Partys oder eine Lounge für ein gemütliches Frühstück in der Sonne. Glücklicherweise gibt es heutzutage eine Unzahl an Formen und Größen, dass für jede WG passende und bezahlbare Gartenmöbel dabei sind. Wichtig ist aber, vorher gemeinsam (!) ein Gestaltungskonzept zu entwerfen und zu entscheiden, was gekauft wird – damit sich hinterher niemand übergangen und jeder im eigenen Garten wohl fühlt. Das Vorgehen unterscheidet sich somit kaum von jenem für die Einrichtung innerhalb der Wohnung.

Den Garten pflegen: Welche Aufgaben fallen an?

Selbst, wenn die Gartentätigkeiten auf ein Minimum reduziert werden, so fallen doch einige Aufgaben an. Welche genau das sind, hängt von der jeweiligen Jahreszeit sowie Gartengestaltung ab. Wie bereits erwähnt, gilt es, diese Tätigkeiten „fair“ auf die Mitbewohner zu verteilen.

Am wenigsten Streit gibt es, wenn die WG einfach gemeinsam anpackt, zum Beispiel jeden Samstag eine Stunde nach dem Frühstück – oder so ähnlich. Bestenfalls werden also fixe Zeiträume festgelegt, in welchen alle gemeinsam die anstehenden Aufgaben erledigen. Dabei handelt es sich zum Beispiel um:

  • Rasen mähen
  • Hecken schneiden
  • Beete mulchen
  • Bäume schneiden
  • Pflanzen gießen
  • Terrasse kehren

Diese Beispiele machen deutlich, dass die Art und Weise sowie Häufigkeit der anfallenden Tätigkeiten stark davon abhängen, wie der Garten gestaltet und genutzt wird. Ein Beet bringt also zwar frisches Gemüse, dafür aber auch deutlich mehr Arbeit. Topfpflanzen müssen im Sommer täglich gegossen werden und eine Hecke verursacht mehr Arbeitsaufwand als ein Gartenzaun.

Einige dieser Dinge können die Mitbewohner bewusst entscheiden oder verändern und somit den Aufwand gering halten. Für die Aufteilung der Aufgaben gibt es dann zwei Möglichkeiten:

  1. Entweder wird alles gemeinsam entschieden und die Arbeit zu gleichen Teilen erledigt oder
  2. jeder darf (auch) eine eigene Ecke im Garten gestalten, worum er oder sie sich dann alleine kümmern muss.

Die zweite Option ist immer dann sinnvoll, wenn die Vorstellungen weit auseinandergehen und zum Beispiel ein WG-Bewohner ein Beet anlegen und bewirtschaften möchte, ein anderer darauf aber überhaupt keine Lust hat – oder so ähnlich. Kommunikation ist hierbei das A und O, um Streit zu vermeiden und eine Lösung zu finden, die alle als „fair“ empfinden.

Was ist eigentlich im Garten erlaubt – und was nicht?

Zuletzt ist für die WG noch wichtig zu wissen, was sie in ihrem eigenen Garten überhaupt machen darf und was nicht. Denn selbst, wenn es sich um einen Garten zur Eigennutzung handelt, der also nicht geteilt werden muss, bedeutet das keinen Freifahrtschein für wilde Partys.

Erst einmal lohnt sich diesbezüglich der Blick in den Mietvertrag. Dort ist häufig festgehalten, was die Mieter mit dem Garten machen dürfen. Das betrifft beispielsweise die Gestaltung, also dürfen sie zum Beispiel Veränderungen vornehmen wie eine Terrasse anzulegen oder eine Hecke zu entfernen? Wenn ja, brauchen sie dafür die Zustimmung des Vermieters? Und müssen sie diese Veränderungen beim Auszug rückgängig machen?

Solche und ähnliche Fragen sollten vorab mit dem Vermieter geklärt werden, falls sie im Mietvertrag nicht eindeutig geregelt sind.

Hinsichtlich der Nutzung muss die WG aber nicht nur die Vorgaben im Mietvertrag berücksichtigen, sondern natürlich auch die geltenden Gesetze. Relevant sind dabei zum Beispiel Regelungen zum Lärmschutz oder Brandschutz. Hier ist natürlich stets im individuellen Fall abzuwägen, wie wichtig diese sind.

Wer weit entfernt von jeglichen Nachbarn wohnt, muss sich um Beschwerden wegen einer Lärmbelästigung zum Beispiel weniger Sorgen machen. Wohnen diese hingegen direkt nebenan oder sogar über der WG, sind natürlich die Ruhezeiten einzuhalten. Zudem gibt es dann weitere Möglichkeiten, um den Garten lärmgeschützt zu gestalten und somit etwas mehr Spielraum zu haben, sei es für das Aufdrehen von Musik während einer Barbecue-Party oder das gemeinsame Weintrinken auf der Terrasse bis spät in die Nacht.

Das Grillen ist zum Beispiel im Regelfall erlaubt, sofern dafür ein geeigneter Grill verwendet wird und für eventuelle Nachbarn keine Belästigung entsteht, vor allem durch den Rauch. Ein offenes Feuer ist hingegen in vielen Gemeinden untersagt und wenn, dann nur mit gewissen Sicherheitsvorkehrungen möglich.

Nicht erlaubt ist im Garten zudem unter Umständen die Tierhaltung, sprich von Katzen, Hunden oder anderen freilaufenden Tieren. Auch dieser Punkt muss mit dem Vermieter geklärt werden. Wer sich nackt in die Sonne legen möchte, sollte für einen Sichtschutz sorgen, damit sich die Nachbarn nicht belästigt fühlen – aber in einer WG könnte das ohnehin für unangenehme Momente sorgen. Und auch das Pflanzen von Hecken, Bäumen, Blumen und Sträuchern darf nicht ohne Rücksicht auf die Nachbarn erfolgen.

Fazit

So toll ein eigener Garten als WG auf den ersten Blick also klingen mag: Alles in allem, gibt es dabei viele Dinge zu berücksichtigen und ein Garten bedeutet stets auch eine Menge Arbeit. Wenn jedoch alle Mitbewohner die gültigen Regeln beachten und sich an der Gartenarbeit beteiligen, kann er die Lebensqualität in der Wohngemeinschaft deutlich verbessern und die Bewohner werden für das Mehr an Geld und Arbeit auf jeden Fall entschädigt.

Schlussendlich muss also jeder selbst entscheiden, ob die eigene WG einen Garten haben soll oder nicht. Wenn ja, so ist bei der Suche nach einem geeigneten Objekt etwas Geduld sowie Kreativität gefragt. Wurden diese Herausforderungen gemeistert, sollte der Garten dann natürlich auch gebührend mit einer Grill- oder Gartenparty eingeweiht werden. Und damit es keinen Ärger mit den Nachbarn gibt, gilt es, diese einfach mit einzuladen.

Ein Beitrag der externen Autorin Anja Klein.