goldener Einkaufswagen im Fokus, im Hintergrund verschwommen Einkaufsregale
Karriere im Lebensmittelhandel Alexas_Fotos / Quelle: Pixabay unter CC0 Public Domain

Karriere im Lebensmittelhandel

Stefan Noppenberger, Abteilungsleiter im Personalmarketing bei der real,- SB-Warenhaus GmbH erklärt, was Studenten im Lebensmittelhandel erwartet

Herr Noppenberger, warum ist die Lebensmittelbranche ein attraktives Arbeitsfeld?
 

»Die Lebensmittelbranche bietet mehr als Ware in Regale räumen und kassieren: Wer eine Führungsposition bei real,- im Vertrieb übernimmt, arbeitet in einem abwechslungsreichen, dynamischen und komplexen Tätigkeitsfeld und entscheidet maßgebend über den Erfolg eines Marktes mit. Hier ist vernetztes Denken, Weitsicht und analytisches wie auch betriebswirtschaftliches Vorgehen gefragt, um die richtigen Entscheidungen treffen zu können, die richtigen Prozesse in Gang zu setzen und den Wünschen der Kunden zu entsprechen.«



Wie sehen die typischen Aufgaben in der Lebensmittelbranche aus?
 

»Neben der täglichen Erfolgsmessung und dem Umgang mit Zahlen und Statistiken übernimmt eine Führungskraft im Lebensmittelhandel – insbesondere im Vertrieb – Aufgaben wie das Führen von Kunden- und Mitarbeitergesprächen oder das Gestalten und Optimieren von Prozessen und Arbeitsabläufen im Markt. Dabei ist es ganz entscheidend, am Puls der Zeit und nah an den Wünschen der Kunden zu sein. Neben der Steuerung und Auswertung der betriebswirtschaftlichen Kennzahlen gehören auch die Initiierung von kreativen Kundenaktionen und -events zum Aufgabenportfolio.«



Wo sehen Sie die größten Herausforderungen in der Branche?
 

»Die größte Herausforderung für unsere Nachwuchskräfte ist die Mitarbeiterführung: das gewisse Fingerspitzengefühl mitzubringen, um einen guten Teamzusammenhalt und eine gute Stimmung im Team zu erzeugen.«



Welche Einstiegsmöglichkeiten bietet Ihr Unternehmen Wirtschaftswissenschaftlern?
 

»Zum einen das Traineeprogramm im Vertrieb. In diesem 24-monatigen Programm werden alle Aufgaben, Prozesse und Steuerungsinstrumente eines Hypermarktes kennengelernt, mit dem Ziel, über das anschließende Geschäftsleiterentwicklungsprogramm schnellstmöglich einen kompletten real,- Markt zu leiten. Zum anderen bieten wir in unseren Zentralbereichen in Mönchengladbach und Düsseldorf Direkteinstiege an, beispielsweise in Bereichen wie Category Management (Einkauf), Controlling oder New Business (Online-Geschäft).«

 


Anders – Besser – Gleich?


Alev Sari, Junior Koordinatorin Digitales Marketing & Social Media bei der Rewe Group, erzählt, was an ihrem Beruf anders, besser oder genau so ist, wie sie es sich vorher vorgestellt hat.

ANDERS

»Ich habe zwar darauf gehofft, aber nicht damit gerechnet, meine Ideen vom ersten Tag einbringen zu können. Kanalübergreifende Projekte und Kampagnen machen die Arbeit abwechslungsreich – kein Tag gleicht dem anderen.«



BESSER
 

»Die Geschwindigkeit, mit der ich hier Verantwortung übernehmen durfte und selbst an den gestellten Aufgaben gewachsen bin, hat mich positiv überrascht.«



GLEICH
 

»Ich habe mir meine Arbeit im digitalen Marketing genau so vorgestellt, wie sie jetzt ist: Da sich digitale Trends schnell entwickeln und verbreiten, haben wir ständig die Gelegenheit, neue Konzepte zu entwickeln und zu testen.«


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