Rote und ein schwarzer Spielstein.
Bildquelle: unsplash/Markus Spiske

Ciao Klischee

Unsinn auf dem Prüfstand: BWL-Edition

 

Einfach kein Plan...

...ist wohl DER Vorwurf, dem sich viele BWLer*innen stellen müssen. Betriebswirtschaftslehre sei das Sammelstudium aller Unschlüssigen und das einfachste noch dazu. Pustekuchen, denn nur, wer übergreifende Skills in verschiedenen Bereichen vorweisen kann, wird sich mit diesem Studium so richtig wohl fühlen. By the way: Was würdest du eigentlich studieren, um das boomende Familienunternehmen in die nächste schillernde Generation zu führen?

Markenzeichen Zuckerwatte

Denn keiner trägt schönere Hemden in rosa. Dass genau die glatt gebügelter nicht sein könnten, versteht sich von selbst. Nicht. Farben sind für alle da und so finden sich rosafarbene Hemden auch in Zahnarztpraxen oder dem Rollenspielzimmer der KiTa von nebenan. Ein BWL-Bezug ist hier höchstens eins: Nonsens.

Holy Kauderwelsch

Fachgesimpelt und wortjongliert wird unter BWLer*innen – na klar – auch außerhalb des Vorlesungssaals und kein*e Außenstehende*r versteht auch nur irgendwas?! Ja, wäre auch irgendwie komisch, wenn uns alles fachfremde vertraut wäre. Wo bleibt da der Anspruch zur Weiterentwicklung?

Cash, money, money

Das ist alles, aber auch wirklich alles, was das BWLer*innen-Herz höher schlagen lässt? Klingt doch eher realitätsfern, denn das Ziel lässt sich mit einem Medizinstudium eindeutig effektiver erreichen. Und überhaupt gilt: Wer im Wohnheim sitzt, sollte nicht mit Scheinen werfen.

Noch so einer!

Gibt doch schon so viele. Ah ja? Wie sähe der Arbeitsmarkt wohl ohne Manager*innen, Personaler*innen, Marketingabteilungen und Berater* innen aus? Pro Tipp: Einfach mal den Fokus wechseln und entdecken, was jedes einzelne Studienfach da draußen eigentlich so möglich macht – mind blown!

Poesiealben

aller BW Ler*innen sind schnell durchgeblätter t. Die mag halt auch einfach keiner. Echt jetzt? Vorsinnf lutliche Denke, finden wir. Sympathie einem Menschen gegenüber sollte schließlich nicht am Studienfach festgemacht werden.

Ist doch nur auswendig lernen!

Kurze Gegenprobe: In welchem Studium muss man, gerade in den ersten Semestern, nicht auswendig lernen? Und gehört dieses Klischee nicht eigentlich in die Mediziner*innen-Schublade? Vielleicht ist das aber auch einfach nur Unfug, denn um Anwendung des theoretischen Wissens kommt kein Studi vorbei, ganz gleich ob BWL, irgendwas mit Medien oder Informatik.

Pf, das kann doch jeder!

Dann mach doch mal ;-)

»Die Handetasche muss lebendig sein!«

Das ist doch der (Campus-)Laufsteg, oder? Hier treffen A ktenkoffer, Anzug und Pumps aufeinander. Ist das so? Tatsächlich eher nicht – es sei denn nach der Vorlesung geht´s direkt weiter zum Vorstellungsgespräch oder der studienbegleitenden Jobbe. Wir haben ja alle noch ein Leben neben dem Studium.

Das bisschen Rechnen...

Eventuell weit gefehlt! Den neben dem Rechnungswesen spielen auch Bereiche wie der Vertrieb und Marketing eine Rolle. Wer als Personaler*in durchstarten will, braucht definitiv psychologische und soziale Kernkompetenzen. Mit etwas Zahlenjonglage ist´s hier also definitiv nicht getan.

Apfel-Justus

Was es mit dem Namen auf sich hat, wird wohl nie endgültig geklärt werden. Klar aber ist: Justus hat sie alle. Jedes einzelne Apfelprodukt auf dem gängigen Markt. Stimmt nicht? Sehen wir ähnlich. In der Regel werden diese Gerätschaften dann doch nach Leistung und technischem Anspruch ausgewählt.


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