verschiedene Kreditkarten
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Die verschiedenen Arten von Krediten erklärt

Die Kreditaufnahme bezeichnet das Leihen von Geld gegen einen Zinssatz, der zusätzlich zur geliehenen Summe zurückbezahlt wird. Neben der Kredithöhe und dem Kreditzweck gibt es einige Unterschiede, die man kennen sollte. Hier siehst du die wichtigsten Kreditarten im Überblick.

Bedarfsorientierte Kredite nach Verwendungszweck

Es gibt Dispokredite, Ratenkredite und Immobilienkredite. Dazu kommen Rahmenkredite, Minikredite und Umschuldungskredite. Während der Immobilien- oder Baukredit und der Autokredit zweckgebunden und damit an die mit dem Geldgeber vereinbarte Investition gekoppelt sind, werden Raten- und Konsumkredite zur freien Verfügung ausbezahlt. Einige Kredite, darunter auch der Baukredit, haben eine lange Festzinsbindung und eine Laufzeit von mindestens 10, durchschnittlich aber 20 Jahren. Neben dem klassischen Bankkredit haben Verbraucher heute die Möglichkeit, online ganz bequem und einfach zum Beispiel einen Schweizer Kredit bei Matchbanker zu beantragen und von kurzen Bearbeitungszeiten zu profitieren. Onlinekredite, die nicht selten als Sofortkredite angeboten werden, erfreuen sich vor allem zur Überbrückung kleiner finanzieller Engpässe großer Beliebtheit. Hierbei handelt es sich im Regelfall um nicht zweckgebundene Kredite, mit denen eine Rechnung bezahlt oder eine Anschaffung getätigt werden kann.

Minikredit - Sofortkredit - Ratenkredit

Wer einen Kredit aufnimmt, sollte das passende Kreditmodell wählen. Denn es gibt gravierende Unterschiede, die sich sowohl in der Laufzeit als auch in der Verzinsung und in der Summe äußern. Ein Minikredit kann bis zu 1.000 Euro betragen und kann je nach Kreditgeber in einer Einmalsumme oder innerhalb einer kurzen Laufzeit in Raten getilgt werden. Dieser Kredit eignet sich vor allem zur schnellen Überbrückung eines finanziellen Engpasses, da er auch als Sofortkredit vergeben wird. Sofortkredite erfreuen sich bei Verbrauchern ebenfalls großer Beliebtheit, da das Geld binnen 24 Stunden auf dem Konto ist und ohne Angabe eines Verwendungszwecks verfügbar ist. Bei Sofortkrediten sind je nach Bonität und Bank Summen zwischen 5.000 und 50.000 Euro möglich. Auch der Ratenkredit ist ein Konsumkredit, den man je nach Geldgeber ab 2.000 oder 3.000 Euro Kreditsumme beantragen kann. Der Sollzinssatz bleibt die gesamte Laufzeit gleich, egal ob die Tilgung 12 oder 120 Monate beträgt. Prinzipiell sollte man wissen, dass alle Kreditarten günstiger sind als der Dispositionskredit, der als eine mit der Bank vereinbarte Kontoüberziehung den höchsten Zinssatz aufweist.

Worauf es bei der Kreditsuche ankommt

Neben den bereits aufgeführten Krediten gibt es eine ganze Reihe weiterer Spezialkredite, so zum Beispiel den Studentenkredit. Hierbei handelt es sich um ein zinsgünstiges Darlehen, dass nicht während der Studienzeit sondern erst nach dem Einstieg ins Berufsleben zurückbezahlt wird. Wie bei allen Kreditarten lohnt sich auch hier ein Vergleich, da die Konditionen und Vertragsbedingungen bei den einzelnen Geldgebern variieren. Hat man ein Stipendium, erhält man BAföG oder finanziert sein Studium durch Nebenjobs wie Hundesitting, ist oftmals gar kein Kredit nötig. Um Fallstricke zu umschiffen und keinen ungeeigneten Kredit aufzunehmen, sollte man ganz klar definieren, wofür das Geld gebraucht wird und wie man den Betrag am schnellsten zurückzahlen kann. Je kürzer die Laufzeit ist, desto niedriger sind die Zinsen.

Fazit: Für jeden Finanzierungsbedarf gibt es den passenden Kredit. Man unterscheidet nach Zweckbindung und freier Verfügung, nach der Kredithöhe und nach der Absicherung. Minikredite sind ohne Sicherheiten, Immobilienkredite hingegen nur mit einer Absicherung erhältlich

 

Ein Artikel unseres externen Autors Tom Galcher


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