Schreibtisch mit Handy, auf dem Online Marketing steht daneben eine Brille und eine Tasse Kaffe
Bildquelle: Dominika Roseclay / pexels.com

Kreative Köpfe

Keine Lust auf trocken und eintönig? Dann steig ins Content & Online Marketing ein

Du stehst voll hinter dem Produkt eines Unternehmens oder willst unterschiedlichen Kunden zum Erfolg verhelfen? Dann bist du im Online und Content Marketing richtig. In diesem Bereich bist du zuständig für unterschiedlichste Projekte etwa im Employer Branding und Produktmarketing. Während du innerhalb eines Unternehmens nur dessen eigene Produkte und Dienstleistungen vermarktest, erwartet dich in einer Agentur eine ganz andere Bandbreite: Heute eine Modemarke, morgen ein Gastonomie betrieb, danach ein IT-Dienstleister – deine Kunden sind vielfältig. Genau das Richtige für Kreativlinge.

Skills

Blick über de Tellerrand

»Interdisziplinäres Denken ist eine Grundvoraussetzung. Content Marketing durchdringt alle Bereiche und Strukturen eines Unternehmens. Umso mehr kommt es darauf an, relevante Themen aufzuspüren und mit den Interessen der Zielgruppe zusammenzubringen. Das geht nicht, wenn jemand nur die Marketing-Brille trägt.« Martin Höche-Heemsath, Senior Konzepter/ Texter bei ›artundweise‹

Plattform-Know-How

Laut Manfred Klaus, Geschäftsführer, Partner und Sprecher der Plan.Net Gruppe, ist die persönliche Erfahrung im Umgang mit den verschiedenen Kommunikations- und Informationsplattformen wichtig. »Daraus resultierend braucht es ein grundsätzliches Verständnis, welche Inhalte und Formate in den jeweiligen Kanälen populär sind«, so Klaus.

Praxiserfahrung

Raus aus dem Hörsaal

»Von allen BWL-Studenten, die sich bei uns bewarben, hörten wir, dass das Thema Marketing nur oberflächlich angekratzt wird«, erzählt Markus Krexa, Chief Marketing Officer bei MM 4 Online. Deshalb sei es wichtig, in Unternehmen mit Marketingabteilung oder einer Agentur reale Erfahrungen zu sammeln.

Projekterfahrung siegt

»Kurze Praktika bringen wenig bis gar nichts, mindestens drei Monate sollten es schon sein! Werkstudentenjobs sind meist besser, da die Studenten dabei Projekte fortlaufend begleiten und von A bis Z kennenlernen«, weiß Markus Elsen, Director Content Creation bei Publicis Pixelpark. »Grundsätzlich gilt natürlich: Je mehr Erfahrung aus unterschiedlichen Projekten ein Bewerber mitbringt, desto einfacher wird der Start. Wird der Werkstudentenjob langweilig, ist es besser, sich einen neuen zu suchen – sonst stimmt die Lernkurve nicht.«

Challenges

Theorie ist nicht alles  

Laut Martin Höche-Heemsath, der als Senior Konzepter/Texter bei ›artundweise‹ tätig ist, ist es nicht gewiss, dass die heutigen Erkenntnisse morgen noch gelten. »Da ist so viel Dynamik drin, dass viel Theorie meistens nicht viel hilft«, bemerkt er. Zusätzlich sollten Einsteiger deshalb die wichtigsten digitalen Analysetools so gut wie möglich kennen und damit umgehen können.

Stetiger Wandel  

Markus Elsen, Director Content Creation bei Publicis Pixelpark, sieht besonders die Herausforderung, als Berufseinsteiger seine individuelle Rolle im Team zu finden. Darüber hinaus wechseln im Online und Content Marketing Trends und Zielgruppenmuster recht schnell – an dieser fortwährenden Transformation solltest du laut Elsen Spaß haben.

RATSCHLÄGE

Breit aufstellen 

»Jeder, der im Online Marketing gut verdienen möchte, sollte sich mit seinem Wissen und Können so breit wie möglich aufstellen. Ein begehrter Content Manager beherrscht nahezu alle Berufsfelder des Online Marketings.« Markus Krexa, Chief Marketing Officer bei MM 4 Online

Stärken einsetzen  

Online Marketing ist nicht gleich Online Marketing: Es besteht aus vielen kleinen Teildisziplinen, für die es Experten braucht. »Ein Wirtschaftswissenschaftler sollte überlegen, wie kreativ oder analytisch er arbeiten möchte. Natürlich wird es oft eine Mischung aus beidem, allerdings sollte sich jeder im Klaren sein, wo seine Stärken liegen«, empfiehlt Alexander Hundeshagen, Chief Marketing Officer bei Löwenstark Online-Marketing.

 


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