Logo: pwc

Interview: Als Berater bei PwC

Beratung in der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft – geht bei PwC, weiß Petrissa Gath, Managerin Advisory.

Frau Gath, was reizt und fasziniert Sie ganz allgemein an Unternehmensberatung?
Durch die Projektarbeit lernt man unterschiedliche Mandanten kennen und arbeitet an verschiedensten Themenstellungen in wechselnden Teams zusammen. Da es kein ›Tagesgeschäft‹ gibt, bleibt es – auch nach 6,5 Jahren – immer abwechslungsreich. Inzwischen habe ich bei PwC viele Freiräume und Gestaltungsmöglichkeiten und kann die Themen, die mich besonders interessieren, eigenständig vorantreiben.

Wie sind Sie auf PwC aufmerksam geworden und wie verlief Ihr Einstieg?
PwC kannte ich von der Unternehmenskontaktmesse konaktiva an der TU Darmstadt, die ich selbst mit organisiert habe. Nach einem Interview mit zwei Partnern und einem Senior Manager habe ich direkt eine Zusage bekommen. In unserem Bereich wurde im Jahr 2005 der Standort München aufgebaut und ich war eine der ersten Kollegen, die in München angefangen hat. Mein Einstieg war direkt ein Großprojekt im Versicherungsumfeld, in dem ich schnell viele Kollegen kennenlernen konnte und umfangreiche Einblicke in das Transaktionsumfeld gewonnen habe.

Welche Aufgaben haben Sie in Ihrer Einstiegsposition übernommen?
Zu den typischen Einstiegsaufgaben in unserem Bereich zählen die Erstellung von Teil- Bewertungsmodellen und das Verfassen von Berichtsteilen. Von Anfang an konnte ich eigenständig Themen betreuen. Bei mir war es die Modellierung der Kapitalanlagen eines großen Lebensversicherungsunternehmens. Nach und nach werden die Aufgabengebiete größer und breiter und man gewinnt mehr und mehr den Überblick über das gesamte Projekt. Dazu gehört auch, dass man als erfahrener Consultant kleine Bereiche eigenständig mit Kollegen betreut.

Wie verlief im Folgenden Ihre Karriere bei PwC?
Nach knapp zwei Jahren wurde ich befördert und konnte als Senior Consultant Teilprojekte beziehungsweise kleinere Projekte leiten. Besonders spannend fand ich in dieser Zeit, dass man einen sehr guten Überblick über das Gesamtprojekt und die ›Story‹ bekommt. Gerade im Transaktionsumfeld ist es wichtig, genau zu strukturieren, wie man den Mandanten im Kauf- und Verkaufsprozess aufstellt. PwC hat vor allem im Bankenbereich bei allen Transaktionen der letzten Jahre eine wesentliche Rolle gespielt. 2008 wurde ich zur Managerin befördert und bekam als Prokuristin nochmals sehr viel mehr Verantwortung. Während der Finanzmarktkrise haben wir an diversen Themen im Bad-Bank-Umfeld gearbeitet und dort leitete ich Projekte, die sowohl intern als auch in der Öffentlichkeit einen sehr hohen Stellenwert hatten. Hinzu kommt, dass ich als Managerin die Mentoren-Rolle für jüngere Kolleginnen und Kollegen übernommen habe.

Was erwartet Einsteiger bei PwC im Bereich Unternehmensberatung?
In unserem Team erwartet Einsteiger schon zu Beginn Projektarbeit in unterschiedlichen Teams und Themen, Kundenkontakt und Reisen. Flache Hierarchien ermöglichen Einsteigern, sich individuell zu entfalten und schnell Verantwortung zu übernehmen. So kann es auch vorkommen, dass ein Berufseinsteiger den nötigen frischen Wind im Gepäck hat, um auch Senior Manager und Partner von neuen Wegen zu überzeugen. Der Bereich Advisory von PwC bietet Einsteigern zudem die Möglichkeit, ein Beratungsprojekt vom ersten Kontakt bis zur späteren Detail-Umsetzung über viele Monate hinweg zu begleiten. Manchmal kommt es vor, dass Beratungsunternehmen eine Strategie oder einen Prozess entwerfen, es vorstellen und danach zum nächsten Kunden weiterziehen. Bei uns hingegen kann man auch an der Umsetzung beteiligt sein, da wir die volle Bandbreite an Beratungsdienstleistungen anbieten.


Anzeige

Anzeige