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Wirtschaftsprüfung: Geheimnisse der Personaler

Personalprofis aus der Wirtschaftsprüfung verraten Geheimnisse für Berufseinsteiger.

Wir haben Personaler aus dem Bereich Wirtschaftsprüfung befragt, warum Absolventen sich für diese Branche interessieren sollten, was auf sie zu kommt und was man auf jeden Fall wissen sollte.

Wirtschaftsprüfung ist ein spannendes Berufsfeld, weil ...

Wirtschaftsprüfung ist ein spannendes Berufsfeld, weil ...

»... Sie es immer wieder mit neuen und oft auch ungewöhnlichen Herausforderungen zu tun haben. Bei der Prüfung eines Zoos mussten sich unsere Kollegen plötzlich fragen: ›Welchen Wert hat ein Pinguin?‹ und ›Kann man ein Zebra abschreiben?‹. Da gibt es keine Standardantworten von der Stange, sondern es müssen individuelle und kreative Lösungen entwickelt werden.« 
Christina de Bakker, Leiterin Personalmarketing & Recruiting bei Deloitte

Wer Wirtschaftsprüfer werden möchte...

»... entscheidet sich nicht nur für ein Leben voller spannender Projekte, sondern vor allem für lebenslange Weiterbildung und eine interessante Karriereperspektive. Aber nicht nur die fachliche Ebene zählt, sondern es ist auch wichtig, den Mandanten zu verstehen und ein Gespür für die Hintergründe und Prozesse zu entwickeln. Eine gute Betreuung des Mandanten zeichnet sich neben der Kenntnis der wirtschaftlichen Fakten auch durch das Verständnis, das Unternehmen als Ganzes zu betrachten, aus.«
Steffen Laick, Head of Employer Branding & Recruitment Germany and Switzerland, Ernst & Young

»... muss schnell und knitterfrei Koffer packen können – denn Reisen gehört zum Geschäft. Er sollte Spaß an seiner Arbeit mitbringen und offen für Neues sein. Dazu gehört vor allem die Bereitschaft, sich auf andere Menschen und eine Vielfalt unterschiedlicher Charaktere und Kulturen einzulassen. Neugier und Begeisterung helfen dabei, die optimale Lösung für ein Projekt zu finden. Dabei geht es nicht darum, immer andere zu überholen, sondern seine Sache so gut zu machen, dass es nicht mehr besser geht.«
Isabel Barlage, Manager Human Resources, Capgemini Consulting

Ein guter Wirtschaftsprüfer ...

»... ist mehr als ein bloßer Zahlenjongleur. Er muss ein feines Gespür für die konkreten Bedarfe des Mandanten sowie für die Hintergründe und Prozesse des Unternehmens haben. Aber nicht nur das – er muss erkennen, wo die Herausforderungen von morgen liegen und seinen Kunden dahingehend optimal beraten.«
Dr. Folke Werner, Leiter Recruiting, PricewaterhouseCoopers

Ein Wirtschaftsprüfer wird jeden Tag ...

»... vor neue Herausforderungen gestellt. Das regulatorische Umfeld ändert sich ständig und ein Wirtschaftsprüfer muss in der Lage sein, auf dieses zu reagieren und die Bedürfnisse seiner Mandanten zu erkennen.«
Roman Dykta, Head of Recruitment Marketing Germany, KPMG

»... vor große intellektuelle Herausforderungen in einem außergewöhnlich spannenden Umfeld gestellt. Er arbeitet an den größten Aufgaben unserer Zeit – und diese sind vielfältiger und komplexer denn je. Immer kürzere Innovationszyklen und nachhaltige Veränderungserfordernisse in globalen Märkten bestimmen unseren Alltag. Unsere Vielfalt bedeutet: ein Unternehmen für tausend Unternehmen.« 
Michael Ruhl, Recruiting-Partner bei Booz & Company

Der Arbeitstag eines Consultants … 

»... bei Bain & Company ist geprägt von einer Kombination aus neuen Herausforderungen, ständigem Lernen und der Zusammenarbeit mit tollen Kollegen. Teamarbeit steht bei uns an erster Stelle und der Spaß bei den Projekten kommt nicht zu kurz.« 
Diana Eid, Head of Recruiting, Bain & Company

Ein Consultant sollte unbedingt …

»... Herz und Unternehmergeist mitbringen – jedenfalls bei Roland Berger. Denn nur wer Empathie zeigt, Verantwortung übernimmt und den Mut hat, neue Wege zu gehen, wird bei uns ein erfolgreicher Berater.« 
Per Breuer, Personalchef, Roland Berger

»... neugierig sein und Spaß daran haben, um die Ecke zu denken und sich immer wieder in neue Fragestellungen einzuarbeiten.« 
Christian Greiser, fur Recruiting verantwortlicher Partner, The Boston Consulting Group

Ein Wirtschaftsprüfer sollte niemals ...

»... den Leitsatz ›Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser‹ vernachlässigen, muss er doch damit rechnen, dass die ihm vorgelegten Daten wissentlich oder unwissentlich unvollständig oder falsch sind.«
Michael Böres, Abteilungsleiter Personal, Datev eG


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