FROM ZERO TO HERO: WAS PRAKTIKANTEN CEO´S BEIBRINGEN KÖNNEN?

Lisa Frommhold ist 23 Jahre jung und kommt aus Hamburg/Reinbek. Sie hat sich in der deutschen Endausscheidung des Young-Talent-Programms „CEO for One Month“ der Adecco Group durchgesetzt. Am 11. Juni begann Lisa als Absolventin der International School of Management Hamburg ihren Monat als CEO. Für sie hieß es dann: vom Hörsaal direkt in die Führungsetage! Sie durfte als Praktikantin einen Monat lang Adecco-CEO Peter Blersch in seinem Arbeitsalltag begleiten. Ihre fünf wichtigsten Erkenntnisse aus ihrer CEO-Zeit, von denen Chefs lernen können:

…dass ein Mentor die Dinge ins Rollen bringt

Praktikanten suchen sich gerne eine Person in ihrem Arbeitsumfeld, die bereit ist, sich ihrer anzunehmen. Die ihnen beibringt, was sie können und wissen müssen, ihnen hilft, vorwärts zu kommen. Und auch Manager können Mentoren brauchen, um sich weiterzuentwickeln, wie eine Studie der New Yorker Psychologinnen und Führungskräfte-Coachs Lois Tamir und Laura Finfer belegt. Demnach neigen High Potentials zwischen 30 und 39 Jahren dazu, die Welt in Schwarz und Weiß einzuteilen, und glauben daher, es gebe nur einen richtigen Weg, ein Ziel zu erreichen. Sagen wir’s so: Flexibilität ist nicht das Einzige, das man in dem Fall dazulernen kann.

…dass Social Media Skills die Soft Skills 2.0 sind

Wer in die Welt von Facebook, Twitter & Co. eintaucht, eignet sich beinahe automatisch ein paar neue, hilfreiche Fähigkeiten an. Community Management beispielsweise zielt darauf ab, aktiv mit Usern zu kommunizieren, auf Kommentare und Beiträge zu reagieren, um möglichst nah am Kunden / Klienten dran zu sein. Eine Datenanalyse gibt unter anderem Aufschluss darüber, wie viel Resonanz bestimmte Posts, Tweets oder Videos erzielen. #beonlinebesmart

…dass Gossip manchmal mehr hergibt als das Management-Informations-System

Die Rede ist vom „Flurfunk“, über den die Belegschaft Infos erhält, die eigentlich nicht für sie bestimmt sind. Praktikanten wissen meist bestens Bescheid, da sie regelmäßig in die Kantine gehen (aus Finanzgründen), mit anderen Praktikanten chatten (digitale Solidarität), die in anderen Büros (anderer Gossip) sitzen und auch auf Afterwork-Parties (zum Networking) erscheinen. CEOs tun das eher nicht, deswegen gilt für sie: Öfter mal unter die Kollegen mischen.

…dass (Hinter)fragen Sinn macht

Die Generation „Why“ trägt ihren Namen nicht umsonst – die Ypsiloner suchen Sinn in dem, was sie tun. Sie bevorzugen flache Hierarchien, Vernetzung, Teamwork und sind meisterhafte Projektarbeiter. Da lohnt es sich womöglich, mal genauer nachzufragen. Vielleicht hat der Praktikant ja eine wertvolle Geschäftsidee.

…dass Veränderung glücklich macht

Bei den Youngsters steht weniger auf dem Spiel, schon klar. Aber dennoch können sich Chefs ein Scheibchen von ihrer Veränderungsbereitschaft und ihrem Glücksrittertum abschneiden. Eine Studie der Unternehmensberatung „Berliner Team“ zeigt: Millennials tolerieren für sie nicht tragbare Arbeitsverhältnisse im Schnitt nur sechs Monate. Der Grund: Sie sind in einer Welt des permanenten Wandels aufgewachsen und begegnen solchen Wechseln flexibler als etwa die Babyboomer (1955-1965 geboren), die durchschnittlich zwei bis drei Jahre warten, bevor sie kündigen. Lieber Selbstbestimmung als Selbstausbeutung!

Finden Sie sich darin wieder? Sind Sie jemand, der nicht nur nach vorne, sondern auch nach oben möchte? Haben Sie das Gefühl, etwas bewegen zu können, allein und mit anderen? Dann möchten wir Sie auf die Kampagne „CEO for One Month“ hinweisen. Diese bietet jungen Menschen weltweit die Möglichkeit, sich für das Programm der Adecco Group zu bewerben und in 48 Ländern des globalen Netzwerks eine Führungsrolle zu übernehmen. Während der Kampagne 2017 ergriffen 117.000 Kandidaten diese einzigartige Karrierechance.

Ein Gastbeitrag von L. Fr.


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