Wiwis in der Immobilienbranche
Wiwis in der Immobilienbranche jules13/ Quelle:PHOTOCASE

Wiwis in der Immobilienbranche

Das macht was her … die Immobilienbranche steht Wiwis ausgesprochen gut

Mit Frankfurt am Main, München, Hamburg und Spitzenreiter Berlin sind gleich vier deutsche Städte in der Liste der europäischen Immobilienstandorte mit der besten Ertragsperspektive für das Jahr 2015 vertreten, so geht es aus einer Erhebung der Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC und dem Urban Land Institute hervor. Unzählige inländische wie ausländische Investoren konkurrieren in diesem harten Wettbewerb um das klügste Investment, die besten Objekte und die niedrigsten Finanzierungskosten – ein spannendes und dynamische Tätigkeitsfeld für Wiwis und sicherlich nichts für Sesselhocker – kluge Köpfe sind gefragt.
Egal ob als Projektentwickler für einen der vielen institutionellen Anleger wie Pensionskassen oder Versicherungen oder direkt in der Baubranche – die Jobvielfalt in der Immobilienbranche ist immens:

»Die Bandbreite der Tätigkeiten in der Immobilienbranche ist so groß! Vom Makler über den Bauträger bis hin zu Großkonzernen sind sowohl die Unternehmen als auch mögliche Tätigkeiten so verschieden und vielfältig. Wenn man grundsätzlich Freude an Architektur und Menschen hat, wird man sicher einen passenden Arbeitsplatz in dieser Branche finden«, meint Stefanie Wagner-Arndt, Pressesprecherin beim mittelständischen Wohnungsbauträger Interhomes AG.

Immobilienbranche bietet auch für WiWis zahlreiche Möglichkeiten

Das Unternehmen hat sich darauf spezialisiert, Gebäude und Wohnungen für unterschiedliche Ansprüche zu fertigen: vom Reihenhäuschen im Grünen bis hin zum urbanen Loft für Stadtliebhaber. Hier haben Wirtschaftswissenschaft­ler die Möglichkeit, sich schnell zum spezialisierten Fachexper­ten zu entwickeln und spannende Herausforderungen bieten sich zur Genüge. Wagner-Arndt beschreibt beispielsweise den Spagat, der häufig zwischen den verschiedenen Rah­men­bedingungen der Immo­bi­lien­bran­che geleistet werden muss:

»Man ist sowohl von wirtschaftlichen als auch gesetzlichen Aspekten abhängig: Einerseits steigen die Kosten für das Wohnen beispielsweise durch Steuern und Nebenkosten, zum anderen beschließt die Regierung immer wieder neue Verordnungen und Gesetze, an die sich Bauherren halten müssen. Wohnen muss der Mensch aber trotzdem.«

Wer jetzt denkt, dass für eine Karriere auf diesem Gebiet eigentlich doch auch Baufachkenntnise vonnöten sind, liegt nicht gänzlich falsch: Häufig muss interdisziplinär gearbeitet werden. Trotzdem ist es auch möglich, ohne bauspezifische Kenntnisse einzusteigen, je nach Fachabteilung wird ein unterschiedlicher Wissenshorizont vorausgesetzt – und schließlich kann man Lücken ja auch noch nach dem Berufseinstieg schließen. Die ideale Voraussetzung sei ein Abschluss in Immobilienökonomie, so Jürgen Feuerstein, geschäftsführender Gesellschafter der Immobilienjobagent GmbH – ein Nice-to-have, aber nicht zwingend notwendig. Ebenso wenig wie ein Masterabschluss, auch wenn dieser natürlich besser als ein Bachelor für leitende Positionen im Werdegang qualifiziert.

Immobilienbranche ist besser als sein Image

Und wie steht es eigentlich um das Image der Branche – alles Immobilienhaie? Wenn Jürgen Feuerstein mit dem alten Hut konfrontiert wird, in diesem Terrain seien nur Abzocker unterwegs, kontert er am liebsten mit Fachwissen und Eloquenz. Für ihn ist es vor allem die Faszination Architektur, dass man etwas erschaffen und damit auch gutes Geld verdienen kann, was ihn an der Branche reizt.

»Der Einstieg in die Branche ist nicht immer ein Zuckerschlecken: Manchmal muss man verkrustete Strukturen aufbrechen, hat aber im Gegenzug dann auch die Möglichkeit, neue Marketingmethoden einzuführen«, so Feuerstein.

Insgesamt läuft es nicht schlecht im Immobiliengeschäft, ganz im Gegenteil. Einer Umfrage zur Joboffensive der Immobilienzeitung zufolge ist die Branche auf Wachstum gepolt: 61 Prozent der befragten Immobilienunternehmen planen, bis zum Frühjahr 2016 Personal einzustellen. Zusätzlich winkt das bis dato höchste durchschnittliche Jahresbruttogehalt für Berufseinsteiger: 36.667 Euro gibt es für Nachwuchskräfte – rosige Zeiten! 


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