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Credits: pexel.com/pixabay

Zwei Kontinente. Ein Abenteuer

Paul erzählt vom Land der unbegrenzten Möglichkeiten und vom dolce vita in Italien

Einmal die Hollywood Hills sehen, den Sonnenuntergang am Strand der Golden Gate Bridge bewundern und leckere Pizza in Rom genießen. Ganz nebenbei viele neue Freunde kennenlernen und die Welt entdecken – was für viele ein großer Traum ist, sind meine Erinnerungen an eine unglaublich schöne Zeit während meines Auslandsjahres nach dem Abitur.

 

Ready, steady, go!

Ich habe mich aufgemacht, um auf der anderen Seite der Welt ganz alleine in einem fremden Land sechs Monate meines Lebens zu verbringen. Anschließend werde ich auch noch drei Monate in Rom leben. Mit der Organisation EF Education First konnte ich mir meinen Traum vom Leben in den USA und Italien verwirklichen und zusätzlich auch noch meine Sprachkenntnisse auf ein neues Level bringen. Ein unvergessliches Abenteuer mit zwei Standorten – San Francisco und New York – für jeweils drei Monate liegt bereits hinter mir. Derzeit befinde ich mich in Rom und entdecke das schöne Italien.

 

 

Unverhofft kommt oft

Für mich stand es schon lange fest, dass ich einmal in die USA reisen möchte. Ich war schon immer fasziniert davon und liebe es zu verreisen. Somit konnten mir meine Eltern kein schöneres Geschenk zum Abitur machen als dieses Auslandsjahr. Ich habe mich dazu entschieden eine Sprachschule zu besuchen, um am Ende meines Aufenthalts bestens für das geplante Cambridge Examen vorbereitet zu sein. Außerdem gab uns das auch Sicherheit, dass immer ein Ansprechpartner vor Ort ist. Denn egal wie gut man vorbereitet ist, es kommt dann doch anders als man denkt. Als im März 2020 Corona ausbrach hatten wir alle nicht damit gerechnet, dass dies auch meine Reise eineinhalb Jahre später beeinflussen wird – doch als der Abflug immer näher kam wurde klar, dass nicht alles ganz nach Plan verlaufen würde. So konnte ich bspw. nicht wie ursprünglich geplant in einer Gastfamilie in Santa Barbara wohnen, entschied mich dann aber für das Wohnheim in San Francisco. Die Vorfreude auf die bevorstehende Zeit war einfach zu groß, als dass ich alle Pläne über Bord werfen wollte. Und dann war es auch schon Zeit sich zu verabschieden.
 

 

Freundschaft schließen und Sprachen lernen

Als ich das Flughafengebäude in San Francisco verlasse scheint mir direkt die warme Sonne der Westküste ins Gesicht und ich habe mich sofort wohl gefühlt. Natürlich habe ich mir Gedanken gemacht, wie es wohl ist, ganz alleine ohne Familie und Freunde an einem völlig fremden Ort zu sein, doch diese haben sich gleich nach der Landung in Luft aufgelöst. Denn schon am Flughafen habe ich direkt neue Leute kennengelernt. Bei einem Cappuccino haben wir zusammen auf die Anderen gewartet und auch in meinem Wohnheim habe ich sofort Anschluss zu anderen Schülern aus der ganzen Welt gefunden. In der Schule habe ich mich mit einem speziellen Kurs zunächst gezielt auf das Cambridge Advanced Examen vorbereitet, später in New York bin ich sogar zum höheren Level – dem Proficiency Examen – gewechselt, weil ich dank des Unterrichts gute Fortschritte gemacht habe. Allgemein hat mir die Schule viel Spaß gemacht, da vieles interaktiv mit Klassenkameraden zusammen stattfindet. Neben den zwei normalen Englischkursen pro Tag hatte ich zusätzlich noch ein »Special Interest«-Fach. Dieses konnte ich frei nach meinen Interessen wählen und somit hatte ich unter anderem Vocabs, Cultural Lectures sowie Crime and Psychology.

 

Momente für die Ewigkeit

Vor allem die Zeit nach der Schule hinterlässt viele tolle Erinnerungen! Der Besuch von Alcatraz, ein Tag im Yosemite National Park, oder der Wochenendtrip nach L. A. sind nur ein paar von vielen Abenteuern aus San Francisco. Weiter gings dann nach New York passend zur Weihnachtszeit. Da war das Schlittschulaufen im Central Park natürlich ein absolutes Muss! Die Stadt hat einfach etwas Magisches zu dieser Zeit. Aber auch die vielen Broadway Shows waren ein abolutes Highlight. Jetzt führt mich meine Reise weiter nach Rom – auf zu neuen Abenteuern!

 

Pauls Tipps

Sollte man unbedingt machen Orte abseits von den Touristen suchen. | Mutig und für alles offen sein, sich auch mal an neue Dinge trauen. +++ Gut zu wissen Keinen Cappuccino nach dem Abendessen in Rom trinken. | In den USA kommen noch Steuern auf den ausgeschriebenen Preis oben drauf – aber erst an der Kasse. | Kostenloser Eintritt zu Museen an bestimmten Tagen (z. B. immer am ersten des Monats in San Francisco.) +++ Unbedingt probieren Hot Fudge Sunday von Ghirardelli +++ Unvergesslich Musical-Besuch am Broadway in New York. | Sonnenuntergang an der Küste von San Francisco. | Der Vatikan in Rom.

 

Text & Fotos: Paul Kolodziej


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