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Roundhouse-Blick oder Welche Moves IT-Analyst 2023 am Jobmarkt brauchen

High-Kick, Kommunikationsstärke und BWL-Know-how

Vögel zwitschern, das leise Rauschen eines Baches ist im Hintergrund zu hören und die Luft im Zelt ist erfrischend. Geschwind werden Schlafsack, Luftmatratze und das noch feuchte Zelt von den drei Wandernden eingepackt, denn eine lange Wegstrecke möchten sie heute bewältigen. Eine Scheibe Knäckebrot und ein Stückchen Gouda in der Hand dienen als Frühstück. Die Wasserflaschen werden am nahen Flusslauf aufgefüllt, denn das reine Bergwasser ist problemlos trinkbar. Nach ein paar Wanderstunden wird das leise Rauschen des Baches immer lauter – der kleine Bach ist aufgrund der Regenfälle der letzten Woche zu einem schnell fließenden Fluss angeschwollen. Ein Überqueren des Flusses zu Fuß ist nicht sicher. Die Wandernden sind von ihrem Ziel, welches am anderen Ufer der Wassermassen liegt, getrennt. Glücklicherweise haben sich die Freunde vorab gut informiert und wissen, dass es flussaufwärts eine Brücke gibt, welche sie nutzen können. Erleichtert, dass sie ihre Reise nicht an dieser Stelle abbrechen oder für mehrere Tage unterbrechen müssen, nehmen die Wanderer den Umweg gerne in Kauf. Eine bewegliche Fußgängerbrücke über den Gletscherfluss Krossá im Süden von Island am Fernwanderweg Laugavegur ermöglicht es Reisenden, beispielsweise auf witterungsabhängige Hochstände des Flusses zu reagieren – durch das Verschieben der Brücke an eine Furt können Wanderer den Fluss sicher überqueren, auch wenn dieser viel Wasser führt. Nicht nur in Island bewegen sich Brücken: In Sankt Petersburg müssen nächtliche Spaziergänger rechtzeitig vor Mitternacht auf der richtigen Seite der Newa sein oder notfalls die ganze Nacht am anderen Ufer ausharren, denn die Brücken über den Fluss werden in den eisfreien Monaten nachts für die Durchfahrt von Schiffen geöffnet. Diese zwei Beispiele zeigen, dass eine Brücke – ob sie nun in den kargen Weiten Islands oder in einer Metropole Russlands zu finden ist – immer zum gleichen Zweck gebaut wurde: zur Schaffung einer Verbindung. Eine Brücke ermöglicht die Verbindung zweier Orte auf der Landkarte miteinander – der IT-Analyst schafft eine Verbindung zwischen der betriebswirtschaftlichen und der technischen Seite im Unternehmen und sorgt für eine bessere Verständigung zwischen den zwei Abteilungen. Darum geht es schließlich beim Brücken schlagen.

Einstiegslevel – Weißer Gürtel

Der Lebenslauf eines IT-Analysten kann verschiedene Werdegänge aufzeichnen: die häufigsten Varianten sind mit Sicherheit der Einstieg als Trainee nach dem Studium oder der Quereinstieg aus einer anderen IT-Fachrichtung. Auslaufend ist der berufsbegleitende Masterstudiengang der Hochschule Kaiserslautern. Gut punkten können Studierende, die die Fachrichtung IT-Analyst einschlagen möchten, immer mit einem Praktikum oder einer Werkstudentenstelle und den daraus erlangten Kenntnissen. 

Der Einstieg als Trainee gelingt über verschiedene firmeninterne Programme, beispielsweise bietet Tata Consultancy Services (TCS) seit 2017 in Deutschland ein zwölfmonatiges Traineeprogramm an. Voraussetzung für die Zulassung zum Programm sei ein absolviertes Studium in einer relevanten Fachrichtung, erklärt Helene Bauermeister, die Recruitingleiterin bei TCS ist. »Bewerber*innen sollten über ein ausgeprägtes Interesse an digitalen Technologien, Lernbereitschaft und Kommunikationsstärke verfügen«, sagt die Expertin des IT-Dienstleistungsunternehmens. Dominik Etzenbach startete das TCS Traineeprogramm im September 2020 und gibt Einblicke in den Beruf: »Nach meinem BWL-Studium habe ich mich für den Beruf ›IT-Analyst‹ entschieden, da IT in Zukunft immer wichtiger für Unternehmen und auch die Gesellschaft wird. Ein Grundverständnis verschiedener Technologien von Alt bis Neu ist somit die Voraussetzung, um zukünftige Geschäftsmodelle und Wertschöpfung von Unternehmen zu verstehen.« Im vergangenen Jahr arbeitete Etzenbach größtenteils an der Ausschreibung eines Transformationsprojekts für einen Retail-Kunden: »Das Ziel war es, den derzeitigen Ablauf bei Anwendungsmanagement und -entwicklung des Kunden zu verstehen – und zu verbessern. Nach Kundeninterviews zum bestehenden Prozess und quantitativer Analyse hat unser Team einen Vorschlag eingereicht und zusätzlich einen Proof of Concept durchgeführt.« Die Aufgaben seien je nach Projekt sehr unterschiedlich, erzählt der IT-Analyst. Der Umgang mit Menschen aus unterschiedlichen Fachgebieten und die Einblicke in verschiedene IT-Lösungen bereiten ihm sehr viel Freude an seinem Job. »Dass ich so gut wie jeden Tag etwas Neues lerne«, darüber freue sich Etzenbach jeden Morgen auf dem Weg zur Arbeit. Der IT-Analyst wechselt gerade zum TCS-Innovationsteam – dort richtet er seinen Fokus auf digitale Strategien und Transformationen. Begeisterung für den Job und Freude am Finden individueller IT-Lösungen sind einerseits ein wichtiger Faktor für den Einstieg als IT-Analyst. Ein Berufsberater der Personalberatungsfirma »Apriori« erzählt, dass für Studierende, die direkt von der Uni kommen andererseits auch die Tätigkeit während des Studiums wichtig sei. Die Arbeit als Werkstudierender ermöglicht es den jungen Leuten, bereits im Studium Arbeitserfahrung zu sammeln. Auch Praktika können in diesem Zusammenhang hilfreich sein und werden beim Einstieg in den Arbeitsmarkt gern gesehen. Der Berufsberater rät angehenden IT-Analysten, die Werkstudententätigkeit im Studium fachlich bereits auf das später angestrebte Berufsfeld auszurichten, denn dies sei eines der Hauptaugenmerke, die er bei der Auswahl potenzieller Kandidaten und Kandidatinnen beachte.

Neben firmeninternen Traineeprogrammen war der Arbeitseinstieg bis vor wenigen Semestern über ein Studium an der Hochschule Kaiserslautern möglich. Die Institution bot den Masterstudiengang »IT-Analyst« am Standort Zweibrücken an. Nach Informationen des Studiengangleiters befindet sich die Studienrichtung jedoch im Auslaufen und wird nach momentanem Stand nicht wieder akkreditiert. Ob das berufsbegleitende Masterprogramm aufgrund der steigenden Nachfrage nach IT-Analysten – welche von Arbeitsmarktprognosen vorhergesagt wird – in den kommenden Jahren wieder aufgenommen wird, steht noch offen.

Das Arbeitsfeld des IT-Analysten eröffnet sich für Interessierte auch durch einen Quereinstieg. Stefan Cyriax, HR und Sales Manager bei der »cronn GmbH«, berichtet, dass das Softwareunternehmen aufgrund der Bandbreite der Ausbildung wenige Probleme habe, geeignete Kandidaten zu finden. Die Akzeptanz des Berufsbildes sei bei manchen Kunden nicht so verbreitet wie beispielsweise die eines Softwareentwicklers. Insgesamt sei das Berufsfeld des IT-Analysten ein speziellerer Markt, als der des klassischen Entwicklers, weshalb besonders das Vorweisen von Fachkompetenzen eine entscheidende Frage für die Einstellung sei: Die Fachkompetenz sei »umso wichtiger, je senioriger der IT-Analyst ist«, erklärt der Experte und führt weiter aus, dass »Berufsanfänger die in der Stellenausschreibung genannten Einstellungskriterien mitbringen sollten – Fachkompetenz ist bei Berufsanfängern meist noch nicht ausgeprägt vorhanden. Wir bilden sozusagen ›on the job‹ aus, wofür wir ein eigenes Programm bei ›cronn‹ pflegen.« TCS-Recruitingleiterin Helene Bauermeister bestätigt diese Einschätzung: »Wir setzen bei unseren Einsteiger*innen keine Fachkompetenzen voraus. Schließlich erwirbt man das einschlägige Knowhow erst im Arbeitsalltag. Erste Erfahrungen im IT-Umfeld, zum Beispiel als Praktikant*in oder Werkstudent*in sind allerdings von Vorteil.« Sie finde, dass Traineeprogramme den idealen Einstieg in den Job bieten: »Schulungen, Workshops und die enge Begleitung durch einen erfahrenen Mentor ermöglichen jungen Talenten, schon früh ihre Fachkompetenzen aufzubauen und die wichtigsten Kenntnisse und Skills für den Beruf als IT-Analyst*in zu erlernen.«

Arbeitsmarkt-Arena

Laut aktuellem MINT-Herbstreport fehlen im Jahr 2021 46.400 Fachkräfte in IT-Berufen – eine im Januar 2022 veröffentlichte Studie des Bitkom Branchenvereins korrigiert diese Zahl deutlich nach oben auf 96.000 fehlende IT-Spezialisten. »Die Pandemie bringt einen Digitalisierungsschub mit sich, IT-Analyst*innen sind besonders stark gefragt. Immer mehr Unternehmen setzen auf spezialisierte Digitalisierungsteams, um ihre Transformation voranzutreiben«, erklärt Helene Bauermeister. Zwei Drittel der befragten Unternehmen beklagen laut Bitkom-Umfrage einen Mangel an Fachkräften am Ende des Jahres 2021. Rund 66 Prozent der Firmen befürchten zudem eine Zunahme des Fachkräftemangels in den kommenden Jahren. »Es besteht ein Mangel an erfahrenen Fachkräften. Bis zu einem gewissen Grad können Unternehmen dem jedoch begegnen, indem sie High Potentials gezielt weiterentwickeln. Um die Expert*innen von morgen zu finden, fördern wir insbesondere Berufseinsteiger*innen und deren Karriere«, fährt Bauermeister fort. Die Fachkräftesituation des IT-Arbeitsmarktes bestätigt Prof. Norbert Gronau, Inhaber des Lehrstuhls für Wirtschaftsinformatik, Prozesse und Systeme an der Universität Potsdam: »Unsere Kooperations- und Projektpartner und die Beratungskunden – alle suchen Mitarbeiter, die beide Fähigkeiten mitbringen: solide IT-Basis und ein Verständnis von Business.« Der Arbeitsmarkt für IT-Analysten sei fantastisch und werde in Zukunft immer weiter wachsen, ergänzt der Experte. »Die Firmen – die IT-Analysten suchen – wissen, dass die Fachkräfte hart umkämpft sind«, erklärt er und scherzt, dass sich die IT-Spezialisten beispielsweise Bootsanlegeplätze wünschen könnten und die Unternehmen bereit seien, dieser übertriebenen Forderung nachzukommen. »Wichtig für die Mitarbeitergewinnung sind interne Aufstiegs- und Weiterbildungsmöglichkeiten sowie das Angebot von Homeoffice«, erkennt der Professor.

Die aktuelle Lage des MINT-Arbeitsmarktes verschärfe sich aufgrund des demografischen Ausscheidens vieler Fachkräfte in Zukunft deutlich, deklariert der MINT-Herbstreport 2021: Der Alters-Ersatzbedarf werde in fünf Jahren 290.000 MINT-Spezialisten umfassen. Es sei zudem davon auszugehen, dass Dekarbonisierungsstrategien und Digitalisierungsangebote die Nachfrage nach IT-Experten und -Expertinnen weiter in die Höhe steigen lassen.

Der Weg zum Grünen Gürtel

Das Bauen von Brücken erfordert verschiedene Kenntnisse – Planung, Materialauswahl, Ortskunde – all diese Punkte erfordern vom Baumeister Wissen und Transferleistungen, sodass dieser seine erlangten Kenntnisse an jede zu bauende Brücke individuell anpassen kann. Ebenso benötigen IT-Analysten ein allgemeines Repertoire an Fähigkeiten und Kenntnissen, welches spezifisch für die jeweilige Stelle oder das jeweilige Projekt ergänzt werden kann. Neben den Grundfähigkeiten kommt es natürlich auch immer auf das Trainieren dieser Skills an – gewisse Fähigkeiten können Interessierte bereits im Studium ausbauen und üben, andere Fähigkeiten werden vor allem durch das Training »on the job« erlangt oder verfeinert.

Dominik Etzenbach gibt Einblicke in die Praxis: »Mir haben meine Erfahrungen im Bereich Prozess- und Projektmanagement geholfen, um die Abläufe des Kunden zu verstehen und dann mit einem Team zusammen Änderungen oder neue Funktionen zu bearbeiten.« Um die Bedürfnisse und Wünsche des Kunden richtig zu verstehen und diese richtig an andere Abteilungen der Firma vermitteln zu können, seien gute Kommunikationsfähigkeiten enorm wichtig, erklärt der junge IT-Analyst. Dazu gehöre, dass er dem Kunden aktiv zuhöre, lösungsorientierte Fragen stelle und ohne Probleme präsentieren könne, führt Etzenbach weiter aus. Seine Recruitingleiterin Helene Bauermeister ergänzt, dass die Bewerber und Bewerberinnen neben guter Kommunikationsfähigkeit vor allem eins mitbringen sollten: »Spaß an der Arbeit in interkulturellen und globalen Teams.«

Konkrete Hard Skills, die Studierende für einen Einstieg als IT-Analyst mitbringen müssen, seien ein überdurchschnittlich guter Hochschulabschluss in Informatik, Maschinenbau, Elektrotechnik oder als Naturwissenschaftler – beispielsweise in Mathematik, Physik oder Chemie, erklärt Stefan Cyriax das Anforderungsprofil bei »cronn«. Gerne gesehen werden Promotionsabschlüsse, ein Masterabschluss sei aber ausreichend für den Einstieg in den Arbeitsmarkt, ergänzt der HR und Sales Manager. Außerdem müssen Bewerber die englische Sprache fließend in Wort und Schrift beherrschen. Zu den Soft Skills zählt Experte Cyriax »Selbstständigkeit, Eigenverantwortlichkeit, Organisationsvermögen, Zielstrebigkeit, Eloquenz, gute Ausdrucksweise und gute Kommunikationsfähigkeiten.«

Soft Skills, insbesondere Kommunikation, sei im Beruf des IT-Analytikers besonders wichtig, hebt Prof. Gronau hervor, denn man müsse ja immer vermitteln: »IT-Analytiker stehen an der Schnittstelle zwischen diesem sehr technisch orientierten IT-Bereich und dem Business-Bereich – dieser bringt manchmal nicht direkt das Verständnis für die Notwendigkeiten von Technik und den beispielsweise damit verbundenen Kosten mit sich.« 

Auch Recruitingleiterin Helene Bauermeister nennt Kommunikation an oberster Stelle der Softskills, welche interessierte Studis besitzen sollten: »Kommunikation spielt im Berufsalltag eine wichtige Rolle. IT-Analyst*innen fungieren als Schnittstelle zwischen diversen internen Abteilungen und dem Kunden. Unsere Expert*innen nehmen nicht nur die Anforderungen des Kunden auf, sondern kommunizieren diese auch an die Teams und stellen sicher, dass diese die IT-Lösungen entsprechend der Anforderungen umsetzen. Ein kompetenter und serviceorientierter Auftritt gehört somit fest zum Anforderungsprofil.« Als eine nicht unbedingt notwendige Fähigkeit nennt die Expertin Programmierkenntnisse – diese können hilfreich sein, seien aber nicht erforderlich. »Schließlich sind IT-Analyst*innen keine Programmierer*innen. Viel wichtiger ist, dass sie Spaß daran haben, sich langfristig in IT-Themen einzuarbeiten und sich für digitale Transformation und innovative Technologien begeistern«, so Bauermeister. Auf der einen Seite des Auswahlverfahrens finden sich Kenntnisse, Fähigkeiten und das bisherige Training der Kandidaten und Kandidatinnen.

Auf der anderen Seite ist aber häufig – gerade in einem Informatikberuf – auch die Frage nach dem Nerd-Faktor gegeben. Ist es hilfreich als IT-Analyst ein Sonderling zu sein oder ist dies eher hinderlich? HR und Sales Manager Cyriax glaubt, dass es sich für IT-Analysten, die oft mit Stakeholdern kommunizieren müssen – welche keine Informatiker sind – eher hinderlich auswirke, zu sehr dem Klischee des IT-Nerds anzuhaften.

Lehrstuhlinhaber Prof. Gronau hingegen erklärt, dass manche Firmen gezielt Nerds einstellen, denn nicht jeder Job benötige das gleiche Maß an Kommunikation. Fachkompetenz hingegen sei ein unumgänglicher Skill, welchen jeder angehende IT-Analyst mitbringen müsse: »Wer IT studiert, hat in der Regel diese Fachkompetenz. Dann ist ein Hauch von Kommunikationsfähigkeit häufig schon ausreichend. Gut ist, dass es gerade in der IT-Branche eine Vielzahl an Stellen und Einsatzbereichen gibt – die Studierenden können sich aussuchen, in welchem Bereich sie ganz sie selbst sein können. Es gibt IT-Stellen, die viel Kommunikation erfordern – und dann gibt es aber auch Stellen, bei denen Kommunikation eine untergeordnete Rolle spielt und Informatiker, die weniger Lust oder Talent haben zu kommunizieren eine gute Einstiegsmöglichkeit bieten.«

Einsatzsparten

IT-Analysten werden in vielen Branchen gesucht – einige gängige Bereiche sind das Finanzwesen, Banken, die Pharmaindustrie, in der Automobilindustrie oder im Versandhandel. Die IT-Spezialisten finden Anstellung in kleinen, mittelständischen und großen Unternehmen – hierbei variiert die Größe des zuständigen IT-Teams und den damit verbundenen Aufgabengebieten des einzelnen IT-Analysten. »Der IT-Analyst ist bei ›cronn‹ oft kein reiner Analyst, sondern vereint auch Kompetenzen des Analysten mit denen eines Projektmanagers/Projektleiters, Proxy – PO und Test-Automation-Engineer«, sagt HR und Sales Manager Stefan Cyriax.

Die gängiste Arbeitsform eines IT-Analysten ist die Anstellung in einem Unternehmen und die Versorgung der internen IT-Strukturen. Die externe IT-Beratung fällt meist in den Aufgabenbereich eines IT-Consultant. Vereinzelt sind IT-Analysten auch selbständig beziehungsweise freiberuflich tätig. Ein besonderes Augenmerk der Wirtschaft wird in Zukunft auf Nachhaltigkeit und ressourcenschonenden Praktiken liegen. Bereits mehr als 70 Prozent der befragten Unternehmen haben laut der Trendstudie »Nachhaltigkeit geht nur digital« das Schlüsselelement ›Nachhaltigkeit‹ als wichtigen Bestandteil in der Unternehmensstrategie verankert. Es ist davon auszugehen, dass auch IT-Analysten mit den angepassten Unternehmensgrundsätzen in Berührung kommen werden.

Laufbahn – Schwarzer Gürtel

Mit dem Berufstitel »IT-Analyst« sind die Karrierebestrebungen natürlich nicht zu Ende: Nach einigen Jahren Berufserfahrung ist der nächste Punkt im Lebenslauf die Beförderung zum Projektleiter. Diesem wird mehr Verantwortung übertragen, beispielsweise obliegen ihm die Festlegung des Budgets für IT-Projekte und die Überwachung des reibungslosen Ablaufs derselbigen. Den schwarzen Gürtel der IT-Analyse gibt es nach konstant guter Arbeit in Form des IT-Manager-Postens. Auf dieser Karrierestufe überblickt der ehemalige IT-Analyst die gesamte IT des Unternehmens. Egal, auf welchem Karriere-Level der IT-Analyst agiert – Verbindungen schafft er durch Kommunikationsstärke und den Einsatz umfangreichen Fachwissens – er trägt somit in jeder Phase des Berufs zu einer Verbesserung des eigenen Teams und der Gesamtleistung des Unternehmens bei.

 

Quelle: karista.de


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