Die besten Spartipps für Studenten!

Damit deine Kröten nicht alle von dir weg wandern, bekommst du von uns – gratis, versteht sich – ein paar Tipps zum Sparen. Von GEZ bis Versicherungen.

Studienhilfe: Spartipps für Studenten

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Ernst Rose/pixelio.de

Die Schulden der Bundesrepublik belaufen sich auf 1,6 Billionen Euro. Als einzelner Student wirst du diesen Rekordschuldenwert wohl kaum anhäufen. Damit deine Kröten nicht alle von dir weg wandern, bekommst du von uns – gratis, versteht sich – ein paar Tipps zum Sparen.


Spartipps für Studenten: GEZ

Upps, da war es, das Schreckenswort für jeden Studenten. Die GEZ sorgte bis Anfang 2013 dafür, dass sämtliche Haushalte, die über Rundfunkempfangsgeräte verfügen, monatlich bis zu17,98 Euro entrichten. Dieser Betrag erhöhte sich in den letzten Jahren proportional zum Anstieg des Programmniveaus, das ARD und ZDF den Zuschauern antut. Wichtige Formate wie ‘Bianca – Wege zum Glück’ und ‘Eisbär, Affe & Co.’ wollen schließlich irgendwie refinanziert werden.

Seit 2013 gibt es die GEZ nicht mehr und wurde durch die, nicht minder teueren, Rundfunkbeiträge ersetzt. Studenten haben allerdings die Möglichkeit, sich von der Gebührenpflicht zu befreien!


Spartipps für Studenten: Krankenversicherung

In Deutschland gilt – anders als beispielsweise in den USA – eine Versicherungspflicht. Studierende sind bis zum 25. Lebensjahr über die Eltern kostenfrei mitversichert. Anschließend endet die Familienversicherung und Studierende müssen sich selbst versichern. Die Krankenkassen bieten hierfür einen einheitlichen Studententarif an, der sich inklusive Pflegeversicherung auf rund 65 Euro monatlich beläuft.

Diese Vergünstigung im Vergleich zum Normaltarif endet allerdings spätestens mit dem 30. Lebensjahr oder mit Vollendung des 14. Fachsemesters. Eine Verlängerung des ermäßigten Beitrags ist nur in Ausnahmefällen möglich, also halt’ dich ran mit deinem Studium!


Spartipps für Studenten: Kostenloses Girokonto

Girokonten werden mittlerweile von praktisch jeder Bank für jedermann ohne Kontoführungsgebühren angeboten. Im Gegensatz zu Arbeitnehmern brauchen Studenten allerdings nicht einmal Mindestgeldeingänge nachweisen, damit die Gebühren entfallen. Viele Kreditinstitute bieten zusätzlich nicht nur EC-Karten, sondern auch kostenfreie Kreditkarten an.

Wichtig: Mit Banken kannst du verhandeln! Die Kundenbetreuer haben häufig einen nicht zu unterschätzenden Spielraum - sei es mit Rabatten, Sonderaktionen, Preisnachlässen oder anderen 'Goodies', mit denen dich die Bank an sich binden möchte. Allerdings gilt: Wer nicht fragt, bekommt auch nichts!


Spartipps für Studenten: Studentenrabatte

Es ist ja nicht so, dass kein Mensch wüsste, wie furchtbar knapp bei Kasse Studenten im Normalfall sind. Aus diesem Grund gibt’s für dich zahllose Rabatte, die du dir natürlich samt und sonders einheimsen solltest:

  • Handy- und Internetverträge
  • Notebooks
  • Software
  • Reisen
  • Versicherungen (da kommen wir noch zu)
  • Zeitungen und Zeitschriften
  • Fahrkarten

Natürlich fallen dir die Sonderpreise nicht in deinen Schoß, also Hintern hoch, informieren, Angebote vergleichen, viel, viel Geld sparen und damit dem Bundesfinanzminister ein Vorbild sein!

Zusätzlich kannst du bei Eintrittsgeldern gehörig sparen: Museen, Clubs, Schwimmbäder, Theater und so manches Kino bieten häufig rabattierte Preise für Studenten an, die du auf jeden Fall in Anspruch nehmen solltest. Wichtig: Den Studentenausweis solltest du als Beweis immer dabei haben! Noch günstiger ins Theater? Das volle Spektakel zum kleinen Preis nimmt der geneigte Theaterliebhaber bei einer öffentlichen Generalprobe mit. Für Musicals gibt's oft günstige ›Previews‹, nach denen der Besucher das Gesehene sogar kommentieren darf.


Spartipps für Studenten: Versicherungen

»Ach nee, bleibt mir bitte weg mit so einem staubtrockenen, bürokratischen Mist«, hören wir dich sagen.

Staubtrocken? Ja.
Bürokratie? Definitiv.
Mist? Auf gar keinen Fall.


Dein WG-Sofa ist schneller von einer Zigarette entflammt, dein Laptop rascher mal auf den Boden geklatscht und dein Fahrrad hastiger gestohlen als du aus dem Hörsaal flüchten kannst. Haftpflichtversicherung ist – der Name verrät es schon – Pflicht.

Eine Rechtsschutzversicherung und, an die Rente denkend, eine private Altersvorsorge sind ein Muss. Das kostet zwar Zeit, spart aber Geld. Sinnvoll ist es ebenfalls, sich über eine Hausratversicherung Gedanken zu machen. Die kommt für den Schaden auf, wenn beispielsweise der Wasserschlauch deiner Waschmaschine platzt und die Decke deines Nachbarn zu tropfen beginnt oder wenn du im spanischen Feriendomizil ausgeraubt wirst. Unser Experte zeigt dir im Interview, welche Versicherungen du als Student sonst noch haben solltest.


Behalte den Überblick über deine Ausgaben!

Und jetzt gibt’s gratis noch ein paar Spartipps, die wir aus eigener Erfahrung für dich parat haben. Du solltest dir unbedingt ein eigenes Haushaltsbuch mit allen monatlichen Ausgaben anlegen – und wenn hier ‘allen’ steht, dann meinen wir wirklich ausnahmslos alle, auch jene für deine ganz privaten Sünden. Dem gegenüber stellst du einfach sämtliche Einnahmen, die du im Monat hast, sei es Kindergeld, Nebenjob oder auf der Straße gefundene Ein-Cent-Münzen, und addierst die beiden Posten.

Bei manchem wird es da sicherlich ein böses Erwachen geben. Außerdem gilt: Bezahle niemals nicht mit deiner EC-Karte. Das ist zwar schön praktisch, aber auch der sichere psychologische Geldsuizid. Du überlegst dir dreimal, ob du das 19. Paar Schuhe kaufst, wenn du fühlst und mitleidest, wie die Scheinchen aus deinem Portemonnaie wandern. Den finanziellen Verlust eines solchen Lustkaufs merkst du viel weniger, wenn du nach dem Prinzip ‘Karte rein, Geld weg, Karte raus’ verfährst.


Spartipp für Studenten: ÖPNV / Carsharing statt eigenes Auto

Einer der schmerzhaftesten Verlustposten ist die jährliche Abrechnung der KFZ-Versicherung, die dir kurz vorm Jahresende sämtliche Weihnachtsfreude aus dem Gesicht prügelt. Und damit sind die Ausgaben für das eigene Auto ja noch längst nicht abgedeckt: Horrende Benzinpreise, KfZ-Steuer und überraschende Reparaturen schlagen meist so sehr zu Buche, dass es ökonomischer wäre, du würdest die Strecken mit einem Taxi zurücklegen!

Überlege deshalb ernsthaft, so weh das deinem Seelenleben tun mag, dein Auto zu verkaufen, so fern du eines hast, und zum Beispiel auf öffentliche Verkehrsmittel zu setzen. Solltest du gar nicht damit zurecht kommen, kein eigenes Vierrad mehr zu haben, dann kannst du dir ab und an eines mieten: Entweder bei den einschlägigen Autovermietungen oder beim Carsharing!


Spartipps für Studenten: Shopping-Tipps

Korb statt Einkaufswagen

Hat Omma schon gesagt und gilt immer noch: Keinen Einkaufswagen durch den Supermarkt schieben, sondern alles im Körbchen schleppen. Spätestens nach der zehnten Schokocrossies-Packung wird‘s merklich schwer. Entweder der Henkel kracht oder das Gewicht schleust dich und deine geschundenen Oberarme eh schneller Richtung Kasse, als du einen Sixpack Bier drauflegen kannst ...

Tippfehler berücksichtigen

Profitieren von den Tippfehlern anderer: Gib auf ebay den Namen deines Wunschprodukts mit einem Rechtschreibfehler ein – zum Beispiel ›Latop‹ statt ›Laptop‹. Manchmal findest du so ein prima Angebot, das von weniger anderen Bietern entdeckt wird, und somit nicht so viele Gebote erhält.

Koffer ersteigern

Flughäfen verscherbeln ab und an gestrandete und nicht fristgerecht abgeholte Gepäckstücke auf sogenannten Kofferversteigerungen. Das ist allerdings nichts für jemanden, der auf Waffen oder Drogen scharf ist – solches Gut wird natürlich vorher vom Zoll konfisziert. Aber wer einen Designerkoffer zum Schnäppchenpreis oder auch den gespannten Grusel sucht, kommt hier voll auf seine Kosten: Die Gepäckstücke werden natürlich erst nach Beenden der Auktion geöffnet ...


Spartipps für Studenten: Einmal im Jahr aufs Geld pfeifen!

Und zum Abschluss noch der Sparsupertipp schlechthin: Lass einmal im Jahr (aber wirklich nur das eine Mal) so richtig die Sau raus, vergiss dein Haushaltsbuch, breche mit deiner Vernunft und gönne dir etwas, das wider jedes finanziellen Verstands läuft, dich aber glücklich und zufrieden macht. Schließlich bist du ein Mensch und nicht Onkel Dagobert und so musst du auch mal auf deine Bedürfnisse achten. Egal ob Urlaub, kostspieliges Konzert oder das 20. Paar Schuhe, ein Mal im Jahr ist das völlig okay.

28.06.2014
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